Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joel Ross

Alias XX

Roman

Cover: Alias XX

Droemer Knaur Verlag, München 2005
ISBN-10 3426197022
ISBN-13 9783426197028
Gebunden, 446 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet. Hinter den verschlossenen Türen des MI6 spielt sich ein Drama von historischen Ausmaßen ab. "Umgedrehte" deutsche Agenten sollen enttarnt, der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg verhindert werden. Eine Konstellation, die Joel Ross, basierend auf spektakulären neuen Archivfunden, zum Stoff für einen politischen Katz-und-Maus-Thriller der Extraklasse macht. London, Dezember 1941: Tom Wall, ein britischer Soldat, der nach dem deutschen Angriff auf Kreta verletzt in einem Armeehospital liegt, sinnt auf Rache an seinem Bruder, von dem er sich verraten fühlt. Auf der Suche nach ihm gerät er mitten hinein in das hochexplosive Ränkespiel des britischen Geheimdienstes MI6 um die deutsche Abwehr. Und plötzlich sieht er sich mit der perfiden Intelligenz des vermeintlich übergelaufenen Nazi-Agenten Sondegger konfrontiert. Wird es Tom gelingen, die Organisation "Double Cross", jenes berühmte britische Netzwerk "umgedrehter" deutscher Agenten, vor Sondeggers Zugriff zu schützen?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.08.2005

Gebannt hat Tobias Gohlis das Debüt des Engländers Joel Ross gelesen und lobt: "Wendungsreich und spannend!" Thomas Wall, Sergeant der kanadischen Armee, irrt durch das zerbombte London im Jahre 1941 mit dem Ziel, sich an seinem Bruder zu rächen. Dem wirft er vor, sein Bataillon geopfert zu haben und begibt sich auf eine verzweifelte Suche. Bluff und Gegenbluff, Täuschung und Übertäuschung - leise Kritik äußert der Rezensent an diesem "leicht überzeichneten Sergeant-Pathos" und zeigt sich erfreut über den "zwischen Ironie und Sarkasmus" changierenden Stil des Autors. Am Ende erkennt Gohlis sogar Hinweise über den Kriegseintritt der Amerikaner und scheint rundum zufrieden.

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