Im letzten Band seiner Erinnerungen (schon erschienen sind "Picasso und Dora Maar" und "Außergewöhnliche Frauen") schildert der amerikanische Biograph und Kunstkritiker James Lord die bisher verborgenen Seiten im Leben von Jean Cocteau, dem Maler Balthus, den Brüdern Giacometti und dem reichen Ästheten Harold Acton in Florenz.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.12.1999
Ursula März ist regelrecht begeistert von diesem Buch des amerikanischen Kunstkritikers, der sein kunstgeschichtliches Wissen mit "Klatsch und Tratsch" mische. Zwar räumt sie ein, dass "Uneitelkeit, Bescheidenheit und soziale Unambitioniertheit" nicht gerade zu den Tugenden des Autors gehören. Dies stört sie allerdings genauso wenig wie die Tatsache, dass man in diesem Buch nicht nur etwas über die "bemerkenswerten Männer", sondern auch eine Menge über den Autor (z. B. über seine Homosexualität) erfährt. Wichtiger scheint ihr der Unterhaltungswert des Buches zu sein und dass es "äußerst angenehm" zu lesen sei.
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