Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Ein großes Lob von Jörg Drews erhält der Autor für sein "religiöses Fragen (ohne Gott) und sein philosophisches Fragen (ohne Metaphysik)". Befragt hat der ungarische Autor die biblische Figur des Hiob und den Dichter Heinrich Heine, hat ihr Leiden und ihre Klagen zum Thema gemacht, König Lear und KZ-Häftlinge neben sie gestellt und ist, so Drews, zu dem Schluss gekommen, dass keine Schuld "das Unglück als Strafe rechtfertigt". Das Doppelportrait Hiob/Heine, das dabei entstanden ist, sei "die grösste Leistung" dieses temperamentvollen, düsteren und doch auch witzigen Buches.
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