Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

P.G. Wodehouse

Mulliner schenkt ein

Cover: Mulliner schenkt ein

Edition Epoca, Zürich 2009
ISBN-10 390551348X
ISBN-13 9783905513486
Gebunden, 235 Seiten, 19,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Englischen von Thomas Schlachter. Der begnadete Fabulierer Mr. Mulliner schenkt neun Geschichten aus, in deren Zentrum ebenso viele Angehörige seiner schillernden Sippe stehen. Ganz gleich, ob er dabei den fatalen Folgen des Nikotinverzichts nachsinnt oder mit den fluchwürdigen Jagdsitten des britischen Landadels ins Gericht geht: Stets verbergen sich hinter all der funkelnden Komik profundeste Lebensweisheiten. Wie zum Beispiel in der Geschichte der Golfspielerin Agnes Flack, die mit eiserner Hand einen Mann in den Hafen der Ehe lotsen will, was die beiden unfreiwilligen Kandidaten - den Schriftsteller John Gooch und den Kunstmaler Frederick Pilcher - zu unerhörten Einsichten in das dräuende Glück zu zweit anstiftet.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2010

Dem Zauber dieses "Meisterdramaturgen des Trivialen", wie Thomas Hermann den Schriftsteller P.G. Wodehouse nennt, ist der Rezensent eindeutig erlegen. Nicht nur die von Thomas Schlachter besorgte Übersetzung der Erzählungen "Mulliner schenkt ein", die schon 1929 entstanden, versetzen Hermann mit ihren "adäquaten sprachlichen Pointen" in Entzücken. Auch für die inhaltliche Seite der Geschichten, in denen der literarische Betrieb mit all seinen Dichtern, Kritikern und Verlegern aufs Korn genommen wird, hat der Rezensent viel Lob übrig. Seiner Meinung nach verleiht der Autor "dem Wirtshausklatsch literarische Weihen", und die gelungene Situationskomik trägt ebenfalls dazu bei, dass Hermann seine Begeisterung nicht oft genug betonen kann.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren