Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Thomas Schlachter. Dem essayistischen Schaffen Roland Barthes` und Umberto Ecos verpflichtet, schreibt Adair ohne Scheuklappen und mit untrüglichem Instinkt für den frappierenden Vergleich über Kniffligkeiten der Literaturtheorie genauso wie über die Niederungen des Alltags, ganz gleichgültig, ob er den eitlen Mätzchen "freier" Bühnenbearbeitungen eine schroffe, aber wohlbegründete Absage erteilt oder der eigentümlichen Glückseligkeit nachsinnt, die sich in amerikanischen Freizeitparks unter den Besuchern breitmacht...
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.2001
Tobias Döring ist es wichtig, die Qualitäten Adairs als Romanautor deutlich herauszustellen. Allerdings wird schnell klar, dass der Autor mit diesem Band nach Ansicht des Rezensenten das hohe Niveau seiner Romane nicht erreicht hat. Dies liegt nach Döring vor allem an dem Widerspruch zwischen Adairs eigenem Anspruch, zu lebendigerem und experimentierfreudigerem Denken anzuregen und den ausgewählten Texten, die nun nicht gerade neu sind. Adairs Texte (Glossen, Kolumnen, Prosa aus der Zeit von 1986 bis 1997) befassen sich mit so unterschiedlichen Themen wie Agatha Christie, Derrida, dem Rauchen, "Konzeptkunst, transtextuelle Texte" und vielem mehr. Doch die von Adair angeprangerte "Stagnation und Saturiertheit" in der Kultur und im Denken wird nach Döring durch diese veralteten Texte keineswegs aufgebrochen. Es interessiere heute schließlich keinen mehr, was in den achtziger Jahren in London über postmoderne Kunst gedacht wurde. Und über die Titanic kann man nach Döring auch nicht mehr reden, ohne dabei Camerons Film im Hinterkopf zu haben. Und so lautet das Fazit des Rezensenten: Auch wenn es sich bei Adair um einen durchaus "belesenen Kultur-Connaisseur" handele - ein drittes Mal müsse die Postmoderne nicht unbedingt klingeln.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.10.2000
Adairs Essaysammlung zu den kulturellen Blüten der Postmoderne hat es dem Rezensenten angetan. Zwar gibt Hermann Wallmann ganz offen zu: "Adair ist ein Ketzer". Aber von dem Vergnügen, das es dem Autor etwa bereitet, das Guinessbuch mit der Bibel zu vergleichen oder Shakespeare mit Smalltalk, lässt er sich gerne anstecken. Gilbert Adair liefere eine "belesene und belustigte Kritik" des Zeitgeistes, so Wallmann, und hole uns dort ab, wo wir "stehen und gähnen". Und indem er mit uns "vom Bild zum Begriff tanzt, von der Analyse zur Anekdote springt", illustriert er eine Haltung des Gebens - ein Ketzer in der Event-Kultur.
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Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







