Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Hans Küng
Was ich glaube
Klappentext
Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir unverzichtbar? Von "Lebensvertrauen" über "Lebensfreude", "Lebenssinn" und "Lebensleid" schreibt Hans Küng und schreibt so eine "summa" seines Glaubens - und Lebens.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009
Bloßstellung durch Paraphrase und Zitat: So könnte man das Prinzip dieser Rezension des jüngsten Werks von Hans Küng bezeichnen. Man staunt, wie großzügig hier das Zitatrecht ausgelegt wird. Viel über das Buch erfährt man dabei vom Rezensenten Friedrich Wilhelm Graf nicht, nur so viel: dass es Küng um eine ganzheitliche Weltsicht geht, die mit vielen Bergsteiger-Metaphern erklärt wird. Die "Rezension" von Graf ist so boshaft, dass es wirklich ganz überflüssig war, am Ende noch einmal zu erklären, wie selbstbezogen und überheblich er Küngs Buch findet.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2009
Wie ein neuer Sampler eines etwas müden Langzeitpopmusikers kommt Otto Kallscheuer vor, was Hans Küng da unter dem Titel "Was ich glaube" an Reden und Aufsätzen versammelt. Es geht wieder einmal um den "kleinsten gemeinsamen Nenner" aller möglichen Religionen, um "ein lebensbejahendes Ethos" und um Menschlichkeit. Evergreens, nichts Neues halt, konstatiert der Rezensent, während er lässig im Takt des Küng of Weltethos wippt. Aber für Kallscheuer klingt das alles eher nach Fahrstuhlgedudel als nach Rock 'n' Roll oder gar E-Musik. So bleibt ihm etwa der Begriff "Leben", der ein Leitmotiv von Küngs Schriften darstelle, allzu unbestimmt. "Wer sich von solch sanften Wortteppichen emporheben lässt, der wird auch Küngs nächste CD wieder einlegen", bilanziert Kallscheuer.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








