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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Küng

Was ich glaube

Cover: Was ich glaube

Piper Verlag, München 2009
ISBN-10 3492053335
ISBN-13 9783492053334
Gebunden, 320 Seiten, 18,95 EUR

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Klappentext

Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir unverzichtbar? Von "Lebensvertrauen" über "Lebensfreude", "Lebenssinn" und "Lebensleid" schreibt Hans Küng und schreibt so eine "summa" seines Glaubens - und Lebens.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009

Bloßstellung durch Paraphrase und Zitat: So könnte man das Prinzip dieser Rezension des jüngsten Werks von Hans Küng bezeichnen. Man staunt, wie großzügig hier das Zitatrecht ausgelegt wird. Viel über das Buch erfährt man dabei vom Rezensenten Friedrich Wilhelm Graf nicht, nur so viel: dass es Küng um eine ganzheitliche Weltsicht geht, die mit vielen Bergsteiger-Metaphern erklärt wird. Die "Rezension" von Graf ist so boshaft, dass es wirklich ganz überflüssig war, am Ende noch einmal zu erklären, wie selbstbezogen und überheblich er Küngs Buch findet.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2009

Wie ein neuer Sampler eines etwas müden Langzeitpopmusikers kommt Otto Kallscheuer vor, was Hans Küng da unter dem Titel "Was ich glaube" an Reden und Aufsätzen versammelt. Es geht wieder einmal um den "kleinsten gemeinsamen Nenner" aller möglichen Religionen, um "ein lebensbejahendes Ethos" und um Menschlichkeit. Evergreens, nichts Neues halt, konstatiert der Rezensent, während er lässig im Takt des Küng of Weltethos wippt. Aber für Kallscheuer klingt das alles eher nach Fahrstuhlgedudel als nach Rock 'n' Roll oder gar E-Musik. So bleibt ihm etwa der Begriff "Leben", der ein Leitmotiv von Küngs Schriften darstelle, allzu unbestimmt. "Wer sich von solch sanften Wortteppichen emporheben lässt, der wird auch Küngs nächste CD wieder einlegen", bilanziert Kallscheuer.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren