Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

John Grisham

Der Anwalt

Roman

Cover: Der Anwalt

Heyne Verlag, München 2009
ISBN-10 3453266153
ISBN-13 9783453266155
Gebunden, 448 Seiten, 21,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Imke Walsh-Araya. Kyle McAvoy steht eine glänzende Karriere als Jurist bevor. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Eine Frau behauptet, Jahre zuvor auf einer Party in Kyles Wohnung vergewaltigt worden zu sein. Kyle weiß, dass diese Anklage seine Zukunft zerstören kann. Und er trifft eine Entscheidung, für die er mit allem brechen muss, was bisher sein Leben bestimmt hat. Der neue Grisham- ein Thriller um Macht, Korruption und eine Welt, der jegliche Moral abhandengekommen ist.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
John Grisham: Der Anwalt - Leseprobe beim Heyne Verlag

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 18.08.2009

Dichte und Präsenz erlangt der neueste Roman von John Grisham nur in Michael Rutschkys Vorstellung und die ist cineastischer Art. Rutschkys Idealbesetzung steht und ist natürlich hochkarätig, wie bei allen Grisham-Verfilmungen. Einziger Makel: Die Darsteller sind alle viel zu alt, was bedeutet, das dieser Waffentechnologiespionagethriller längst hätte verfilmt sein müssen. So muss Rutschky improvisieren. Filmszenen rutschen immer wieder ins Schriftbild. Doch das ist ein Glück. Grisham nämlich sei kein "Prosameister", Personen und Szenen erscheinen dem Rezensenten "glatt wie Resopal". Spannung entsteht dennoch. Nur dass die Geschichte im Kino "noch besser liefe".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren