Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bernard Tissier de Mallerais

Marcel Lefebvre

Die Biografie

Cover: Marcel Lefebvre

Sarto Verlag, Stuttgart 2008
ISBN-10 3932691571
ISBN-13 9783932691577
Gebunden, 760 Seiten, 29,00 EUR

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Klappentext

Sein Leben (1905-1991) ist untrennbar verknüpft mit der vielleicht brisantesten Frage der jüngsten Kirchengeschichte: War die nachkonziliare Öffnung "hin zur Welt" fü die Kirche der richtige Weg, ihrer Sendung besser gerecht zu werden? Marcel Lefebvre hat dies von Anfang an bestritten. "Nichts kann erneuert werden, wenn es nicht überliefert wurde." -

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.02.2009

Die Lebensgeschichte Marcel Levebres, des Gründers der Piusbruderschaft, scheint Alexander Kissler Stoff für gleich mehrere Romane zu bieten. Allerdings warnt Kissler den Leser vor dieser mitnichten objektiven Biografie durch den von Levebre geweihten Bischof Bernard Tissier de Mallerais. Die eigenen Ziele, gemäß der historischen Methode genaue Quellenforschung zu betreiben, verfehlt der Autor laut Kissler weitgehend. Affirmativ, ohne selbstaufklärerische Ambitionen in Sachen theologisches Sektierertum, wie das Buch dem Rezensenten vorkommt, sieht Kissler hier keine Möglichkeit für eine "Wiederannäherung an Rom". Dafür dass Kissler die Lektüre dennoch als aufschlussreich empfinden kann, sorgt de Mallerais' Insiderwissen, sein Zugang zu internen Quellen. Auch als Lehrstück religiöser Dialektik, die schließlich zur Abspaltung von Rom führt, findet Kissler, taugt die Biografie durchaus.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren