Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Indischen von Uschi Gnade. Supermodel, Skandaljournalistin, Bestsellerschreiberin, Freundin, Kollegin, Vertraute, Rivalin - für jeden ist Shobhaa De etwas anderes. Ihr Gesicht ist Millionen bekannt, aber erst in diesen Erinnerungen enthüllt sie ihr wahres Ich. Sie erweckt ihre Kindheit und Jugend zum Leben und lässt uns teilhaben an den Anfängen ihrer Karriere. Sie erzählt davon, wie sie - fast gegen ihren Willen - als Model entdeckt wurde und nach einigen wilden Jahren in die Glamourwelt der Prominentenzeitschriften eintauchte. Mit scharfen Augen hat sie Glanz und Elend der "Bollywood"-Filmstars beobachtet und scheut nicht davor zurück, die miesen kleinen Geschäfte der Publicity-Industrie zu beschreiben. Sie berichtet, wie sie als Mordkomplizin verdächtigt und als Feministin und Sex-Autorin beschimpft wurde.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.01.2009
Shobhaa Des bissige Kolumnen sind interessanter als ihre sechshundert Seiten lange Autobiografie - so das eindeutige Resümee des Rezensenten Martin Kämpchen nach offenbar ermüdender Lektüre. Die Lebenserinnerungen der in Indien sehr bekannten Filmjournalistin, Kolumnistin und Schriftstellerin, die nach zehn Jahren nun auf Deutsch vorliegen, erzählen Kämpchen zufolge im Wesentlichen anekdoten- und episodenhafthaft über ein Leben in der höheren Gesellschaft von Bombay und lesen sich mitunter wie ein "Who's who" vor allem der Filmwelt. Im Episodenhaften erschöpft sich diese Lebenserzählung dann aber auch, meint Kämpchen und fragt, warum die Autorin, die vom Leben der High Society erklärtermaßen gelangweilt sei, nun ihrerseits den Leser mit einer Reihung sich wiederholender Unwichtigkeiten langweile. De gelinge weder eine Analyse des Erlebten noch entwerfe sie ein über das Autobiografische hinausgehendes Bild des indischen Lebens ihrer Zeit, das den westlichen Leser interessieren könnte. Auch seien die meisten der erwähnten prominenten Künstler im Westen unbekannt. Kämpchen kritisiert zudem Des "hastige Schreibweise" und "exzessive Sprache".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








