Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Albrecht Hagemann

Mahatma Gandhi

Cover: Mahatma Gandhi

dtv, München 2008
ISBN-10 342331088X
ISBN-13 9783423310888
Kartoniert, 192 Seiten, 10,00 EUR

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Klappentext

Mahatma Gandhi (1869-1948) gehört zu den charismatischsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er vertrat eine asketische Lebensweise und war von tiefer Religiosität geprägt. Auf dieser Grundlage entwickelte er sein Konzept des gewaltfreien zivilen Widerstandes. Er setzte sich für die Rechte der Inder in Südafrika ein, wurde 1914 Führer des indischen Nationalkongresses und kämpfte für die Unabhängigkeit des Landes. 1948 wurde die "Große Seele" von einem fanatisierten Hindu ermordet.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2008

Rezensent Nikolaus German zieht ein gemischtes Fazit aus seiner Lektüre dieser Biografie . Seiner Ansicht nach lässt der Autor Albrecht Hagemann in seiner Darstellung Mahatma Gandhis etwas Wesentliches aus, nämlich eine "Tiefensicht auf Gandhis Spiritualität". Die ist seiner Meinung nach essenziell, wenn man das Phänomen Ghandi wirklich ergründen wolle. So bleiben die Eindrücke "Mosaiksplitter" und entwickeln sich nicht zu einem "schlüssigen Persönlichkeitsbild". Als "kompakter historischer Abriss" funktioniert die Arbeit nach Meinung des Rezensenten allerdings gut. Sie liefert auch einen Einblick, wie die "Vermengung von Religion mit Politik" in einem Sinn funktionierte, den man sich unter heutigen politischen Prämissen kaum noch vorstellen kann - und dass Ghandis Form der Gewaltlosigkeit heute fast keine Sendungskraft mehr hat.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren