Im Jahr 972 reist ein Mädchen in Begleitung eines Astrologen von Byzanz nach Rom. Dort soll sie den Sohn Kaiser Ottos des Großen heiraten. Aber es erwarten sie auch mächtige Feinde: ein Netz aus Verschwörern, die den Kaiser stürzen wollen. Gabrielle Alioths historischer Roman ist voller Abenteuer, Liebschaften und mysteriöser Todesfälle - aus einer fast vergessenen Epoche des europäischen Kontinents.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.12.2008
Roman Bucheli zeigt sich von diesem historischen Roman über die byzantinische Braut Ottos II., Theophanu, gleichermaßen gefesselt wie unterhalten. Eindrücklich und mit viel psychologischem Gespür für ihre Figuren schildere Gabrielle Alioth das Leben an den Höfen, die politischen Ränkespiele und nicht zuletzt die Entwicklung der bei ihrer Verheiratung erst 12 Jahre alten Theophanu zu einer erwachsenen Frau, so der Rezensent begeistert. Obwohl der Roman kaum mehr als zwei Jahre behandelt, gewinnt der gefesselte Leser ob der Detailfülle und des Facettenreichtums der Schilderungen den Eindruck, hier werde ein ganzes Epochenbild gezeichnet, wundert sich Bucheli. Wenn ihm manchmal auch der Rätsel und Verschwörungen in diesem Buch ein bisschen zu viel werden, wie er einräumt, so ist er doch insgesamt von diesem Roman ziemlich eingenommen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…