Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Franz Overbeck

Franz Overbeck: Werke und Nachlass

Band 8: Briefe

Cover: Franz Overbeck: Werke und Nachlass

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart, Weimar 2008
ISBN-10 347600970X
ISBN-13 9783476009708
Gebunden, 605 Seiten, 84,95 EUR

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Klappentext

Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Niklaus Peter und Frank P. Bestebreurtje. Unter Mitarbeit von Andreas Urs Sommer. Ein Leben in Briefen: Im Spiegel von Franz Overbecks Korrespondenz wird eine historisch interessante Konstellation von Personen sichtbar: Treitschke, Nietzsche und sein Freundeskreis, Wagner, der Semitist de Lagarde, Theologen wie Harnack und Jülicher, um nur die wichtigsten zu nennen. Der biographische und der intellektuelle Weg, das menschliche und das geistige Profil Overbecks werden in einer Auswahl seiner Briefe erlebbar.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.08.2008

Rezensent Friedrich Wilhelm Graf nutzt seine wohlwollende Besprechung der "vorzüglichen" Edition der Briefe Franz Overbecks für eine umfangreiche Würdigung des Theologen. Anhand der Briefe zeichnet der Rezensent ein Bild Overbecks als redlichen Intellektuellen und als "Genie der Freundschaft". Graf liest in den Briefen vom unablässigen Werben Overbecks für seinen Freund Nietzsche und von "elitärer Seelennähe" zu seiner Frau Ida. Die in der "ausgezeichneten" Einleitung der Herausgeber erwähnte Einsamkeit Franz Overbecks verwundert Friedrich Wilhelm Graf - habe der Theologe doch Korrespondenz mit 429 Leuten gepflegt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren