Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Franz Overbeck

Franz Overbeck wurde 1837 als Sohn des deutsch-britischen Kaufmanns Franz Heinrich Herrmann Overbeck und dessen Frau Jeanne Camille Cerclet in Sankt Petersburg geboren. Die Familie lebte zunächst in Sankt Petersburg, dann in Paris und später Dresden. Overbeck studierte Theologie in Leipzig, Göttingen, Berlin und Jena. 1870 wurde er Professor für neutestamentliche Exegese und ältere Kirchengeschichte an der Universität Basel. Er starb 1905.

Bücher von Franz Overbeck

Köselitz, Heinrich / Overbeck, Franz: Heinrich Köselitz - Franz Overbeck: Briefwechsel. Band 3

Walter de Gruyter Verlag, Berlin 1998, ISBN 3110130238, Gebunden, 837 Seiten, 203,49 EUR

Herausgegeben und kommentiert von David Marc Hoffmann, Niklaus Peter und Theo Salfinger. ... mehr lesen
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Overbeck, Franz: Franz Overbeck: Werke und Nachlass. Band 7/2: Autobiografisches. `Meine Freunde Treitschke, Nietzsche und Rohde`

Cover: Franz Overbeck: Werke und Nachlass

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3476016153, Gebunden, 347 Seiten, 70,56 EUR

Subskriptionspreis 128,00 DM. Zu Overbecks Versuch einer intellektuellen Selbstverständigung gehören die Aufzeichnungen, in denen er sich mit Persönlichkeit und Bedeutung der ihm wichtigsten Freunde auseinandergesetzt hat. Sie werden hier erstmals vollständig publiziert. Overbecks Aufzeichnungen sind keine fortlaufenden, auf Veröffentlichung ... mehr lesen
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Overbeck, Franz: Franz Overbeck: Werke und Nachlass. Band 7/1: Autobiografisches. 'Mich selbst betreffend'

Cover: Franz Overbeck: Werke und Nachlass

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3476009696, Gebunden, 390 Seiten, 84,90 EUR

Herausgegeben von Marianne Stauffacher-Schaub und Mathias Stauffacher.

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Overbeck, Franz: Franz Overbeck: Werke und Nachlass. Band 8: Briefe

Cover: Franz Overbeck: Werke und Nachlass

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart, Weimar 2008, ISBN 347600970X, Gebunden, 605 Seiten, 84,95 EUR

Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Niklaus Peter und Frank P. Bestebreurtje. Unter Mitarbeit von Andreas Urs Sommer. Ein Leben in Briefen: Im Spiegel von Franz Overbecks Korrespondenz wird eine historisch interessante Konstellation von Personen sichtbar: Treitschke, Nietzsche und sein Freundeskreis, Wagner, der Semitist de Lagarde, Theologen ... mehr lesen
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Overbeck, Franz: Franz Overbeck: Werke und Nachlass. Band 3: Schriften bis 1898 und Rezensionen

Cover: Franz Overbeck: Werke und Nachlass

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart - Weimar 2010, ISBN 3476009645, Gebunden, 503 Seiten, 69,90 EUR

Franz Overbeck war einer der großen Denker des 19. Jahrhunderts. Sein Einfluss auf Nietzsche, Barth, Löwith, Benjamin, Taubes und viele andere ist unbestritten. "Werke und Nachlaß" erschließt erstmals Overbecks Gesamtwerk und stellt den Theologen und Historiker vor als einen skeptischen und zugleich sensiblen und distanzierten ... mehr lesen
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Overbeck, Franz: Erinnerungen an Friedrich Nietzsche. Mit Briefen an Heinrich Köselitz und mit einem Essay von Heinrich Detering

Cover: Erinnerungen an Friedrich Nietzsche

Berenberg Verlag, Berlin 2011, ISBN 3937834443, Gebunden, 160 Seiten, 20,00 EUR

Franz Overbeck war Nietzsches bester Freund. Er blieb es über dessen geistigen Zusammenbruch im Januar 1889 hinaus, weil er nie zum Apostel des Philosophen wurde. Den Freund betrachtet er in diesen Erinnerungen nicht als Genie, sondern als einen sensiblen, vielfach gebrochenen Menschen. Nietzsche erscheint hier nicht als Ausnahmemensch, sondern ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen