Mit Illustrationen von Norbert Jungen und einem Nachwort von Roger Willemsen. "Denn das Sonderbare und Wunderbare ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren", meint Joachim Ringelnatz, und die 26 Gedichte und 2 Märchen dieses Bandes werden dies erneut unter Beweis stellen: lustige, phantasievolle, aber auch feinfühlige Texte, die immer wieder die Freude an der Sprache unterstreichen. Das Buch, erstmals 1931 mit Zeichnungen von Joachim Ringelnatz erschienen, hat Norman Junge neu illustriert. Mit seinen lebendigen, humorvollen und zugleich phantastischen Illustrationen ist ein ganz außergewöhnliches und dichtes Bilderbuch entstanden, das Groß und Klein Spaß machen wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2008
Ringelnatztexte: Lyrik, ein Rätsel und auch ein Märchen. Norman Junge, Illustrator unter anderem von Ernst Jandls "Fünfter sein", setzt sie ins Bild. Und er tut dies, so Andreas Platthaus, aufs Vergnüglichste. Es wird durchs Schlüsselloch geguckt, es wird die Oma verprügelt (im Text; im Bild ist's wohl mehr ein spielerischer Ringkampf). Die Bilder sind Illustrationen zum Text, aber sie interpretieren ihn auch. Was dabei herauskommt, ist ein neuer Ringelnatz. Kein ganz anderer, aber ein von Norman Junge neu gesehener. Es spricht alles dafür, findet Platthaus, das Tandem Ringelnatz-Junge "schleunigst kennenzulernen".
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