Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz, wurde 1883 als Hans Bötticher in Wurzen (Leipzig) geboren. Nachdem er vom Gymnasium flog, bereiste er als Seemann etwa 22 Länder, von denen er einige näher kennen lernte, da er mehrmals desertierte. Er nahm alle möglichen Jobs an, der ungewöhnlichste war der eines Schlangenbändigers. In München entdeckte er das Künstlerlokal Simplicissimus und der "Simpl" entdeckte ihn: Er wurde zum "Hausdichter" und veröffentlichte Gedichte und Geschichten. Nach dem Weltkrieg begann er, seine Verse mit Ringelnatz, dem seemännischen Namen für das glückbringende Seepferdchen, zu signieren und heiratete 1920 "ohne Geld, ohne Wohnung und ohne Verstand" Leonharda Pieper. Das Kabarett zog ihn aus der Misere, Ringelnatz tourte durch ganz Deutschland. 1933 erhielt er Auftrittsverbot; er verarmte und starb 1934 in Berlin an einer Lungenkrankheit.

Bücher von Joachim Ringelnatz

Ringelnatz, Joachim: Weihnachten mit Kuttel Daddeldu. 1 CD

Patmos Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3491911192, CD, 14,95 EUR

Gesprochen von Otto Sander. ... mehr lesen
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Ringelnatz, Joachim: Joachim Ringelnatz: Sämtliche Erzählungen. Sämtliche Gedichte. 2 Bände

Cover: Joachim Ringelnatz: Sämtliche Erzählungen. Sämtliche Gedichte

Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 325706358X, Gebunden, 1210 Seiten, 29,90 EUR

Mit zum Teil farbigen Illustrationen sowie Abbildungen. ... mehr lesen
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Ringelnatz, Joachim: Ritze, Rotze, Ringelnatz. Ausgesprochene Frechheiten. CD

Cover: Ritze, Rotze, Ringelnatz

Patmos Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3491241081, CD, 12,95 EUR

Otto Sander spricht und singt Ringelnatz. 22 Gedichte, Abzählreime, Kindergebetchen, ein Rap, ein Shanty, eine Märchengeschichte und eine Verfügung des Berliner Polizeipräsidenten. ... mehr lesen
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Dietl, Erhard / Ringelnatz, Joachim: Der Nasenkönig, ab 4 Jahren.

Cover: Der Nasenkönig, ab 4 Jahren

Sauerländer Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3794150732, Gebunden, 45 Seiten, 19,90 EUR

Ein bibliophiles Kleinod mit vergnüglichen, schrulligen und skurrilen Ringelnatztexten für kleine und große Bilderbuchliebhaber, mit 35 Farbradierungen des Bilderbuchkünstlers Erhard Dietl. ... mehr lesen
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Ringelnatz, Joachim: Geheimes Kinder-Spiel-Buch, ab 4 Jahren.

Cover:  Geheimes Kinder-Spiel-Buch, ab 4 Jahren

Aufbau Verlag, Berlin 2005, ISBN 335104061, Gebunden, 40 Seiten, 15,00 EUR

Berühmt für absurde und ideenreiche Gedichte, zeigt Ringelnatz im Geheimen Kinder-Spiel-Buch (Erstveröffentlichung 1924 bei Gustav Kiepenheuer) sein subversives Vergnügen an selbst erfundenen Kinderspielen und -gedichten.Dabei gelingt ihm ein wunderbares Kunststück: ganz ohne pädagogischen Zeigefinger dem Verbotenen seinen ... mehr lesen
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Ringelnatz, Joachim: Durch das Schlüsselloch eines Lebens. Erzählungen. 1 CD. Gelesen von Otto Sander

Cover: Durch das Schlüsselloch eines Lebens

Patmos Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3491911737, CD, 14,95 EUR

1 Audio-CD, 80 Minuten Laufzeit. Joachim Ringelnatz - ein Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, voller See- und Tiefgang, mit skurrilem Witz und großer Wehmut. Als er noch Hans Bötticher hieß, fuhr er als Matrose um die halbe Welt ... 1914 meldete er sich freiwillig zur Marine. Eindringlich beschrieb der Schriftsteller Joachim Ringelnatz ... mehr lesen
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Ringelnatz, Joachim: Kinder-Verwirr-Buch. Ab acht Jahren

Cover: Kinder-Verwirr-Buch

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351040857, Gebunden, 56 Seiten, 19,95 EUR

Mit Illustrationen von Norbert Jungen und einem Nachwort von Roger Willemsen. "Denn das Sonderbare und Wunderbare ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren", meint Joachim Ringelnatz, und die 26 Gedichte und 2 Märchen dieses Bandes werden dies erneut unter Beweis stellen: lustige, phantasievolle, aber auch feinfühlige Texte, die ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

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Archiv: Kolumnen

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Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen