Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Henrik Ibsen

Henrik Ibsen: Dramen in einem Band

Cover: Henrik Ibsen: Dramen in einem Band

Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 2006
ISBN-10 3886612880
ISBN-13 9783886612888
Gebunden, 1294 Seiten, 44,00 EUR

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Klappentext

Übersetzt und herausgegeben von Heinrich Gimmler. Alle Dramen: "Peer Gynt", "Stützen der Gesellschaft", "Ein Puppenheim" (Nora), "Gespenster", "Ein Volksfeind", "Die Wildente", "Rosmersholm", "Die Frau vom Meer", "Hedda Gabler", "Baumeister Solness", "Klein Eyolf", "John Gabriel Borkman" und "Wenn wir Toten erwachen".

Rezension Perlentaucher

Heiner Gimmler gilt als großer Ibsen-Übersetzer, er hat bei den wichtigsten deutschsprachigen Bühnen als Dramaturg gearbeitet. Sein Ibsen ist der, den wir hören und sehen, wenn wir uns eine deutsche Aufführung ansehen. Dennoch: mir ist völlig unverständlich, wie diese Peer-Gynt-Übersetzung jemals den Papierkorb ihres Urhebers hat verlassen können. Sie ist ein Verbrechen. Aber sie ist auch ein Beleg dafür, wie unerheblich die Übersetzung für den Erfolg eines Werkes sein kann. So stark mein Impuls auch immer wieder war, das Buch in die Ecke zu werfen umd mich anderem zuzuwenden, so sehr hatte mich Ibsen - aber eben doch auch Gimmler - schon nach einer Seite völlig gepackt, als nämlich Peer Gynt seiner Mutter schildert, ihr vorspinnt, wie er auf dem Rücken eines Rentieres über Abgründe jagt, dann einen hinunterspringt, im Wasser landet, auf dem Rücken des Tieres sich festhaltend mit diesem endlich das Ufer erreicht. Das ist Superman in Aktion...
Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren