Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Haruki Murakami

Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

Erzählungen

Cover: Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

DuMont Verlag, Köln 2007
ISBN-10 3832180214
ISBN-13 9783832180218
Gebunden, 189 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Japanischen von Nora Bierich. Ungefähr zu der Zeit, als Jim Morrison "Light my fire" und Paul McCartney "Long and winding road" sangen, begegnet Haruki Murakamis Ich-Erzähler dem "100%igen Mädchen" und lässt es fahrlässig ziehen. Er versucht so gut wie gar nicht, seiner Schwester den überaus vernünftigen Verlobten zu verleiden, tröstet sich mit virtuosem Rasenmähen über eine untreue Freundin hinweg, arbeitet in einer Fabrik, die künstliche Elefanten produziert, und träumt von einem wunderbar tanzenden Zwerg, dessen gefährliche Fähigkeiten er sich leiht. Murakamis Erzählungen kreisen um das, was man einst Schicksal nannte.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.08.2007

Der Rezensentin Marion Löhndorf fällt angesichts der Wiederveröffentlichung von Haruki Murakamis Geschichtenband - erstmals erschien dieser Band auf Deutsch 1996 - auf, welch "leichte, gewandte Feder" der Autor führt. Die täuscht auch darüber hinweg, wie wenig er oft trotz seiner detailgenau erscheinenden Beschreibungen tatsächlich preisgibt. Die von ihm entworfenen Szenarien erscheinen zunächst "harmlos" und vertraut, doch dahinter lauert eine trostlose Realität, ein Mangel oder ein unerwarteter Abgrund, konstatiert Löhndorf.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.03.2007

Ulrich Baron hat sich nicht irreführen lassen. Die losen Fäden so mancher Erzählung aus diesem Band von Haruki Murakami werden schon irgendwo zusammenlaufen, die indifferenten Figuren werden sich entscheiden, meint er, und sei's in einem neuen Roman des Autors. Derart gelassen lesend begegnet Baron in diesen von einer beunruhigenden Muse angespornten Texten Komischem wie Beklemmendem. Und das sorgt dann doch für die gewünschte Aufregung.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren