Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden, wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse im 20. Jahrhundert und verorten die Diktaturerfahrungen in Russland, in der Sowjetunion und in China im Spannungsfeld moderner Ideen und vormoderner Lebenswelten. Mit Beiträgen von Dieter Langewiesche (Tübingen), Jörg Baberowski (Berlin), Dietrich Beyrau (Tübingen), Igor Narskij (Tscheljabinsk), Bernd Bonwetsch (Moskau), Christoph Mick (Tübingen) und Gerd Koenen (Frankfurt).
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.12.2006
Eher durchwachsen scheint Ulrich Teusch dieser von Jörg Beberowski herausgegebene Band, der Beiträge über "Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert" versammelt. Zwar findet er den Ansatz des Bandes interessant, die Gewalt des 20. Jahrhunderts nicht als Folge einer fundamentalen "Ambivalenz der Moderne" (Zygmunt Bauman) zu verstehen, sondern als Ergebnis der Gleichzeitigkeit von Moderne und vormodernen Lebenswelten. Zu seinem Bedauern wird diese Perspektive aber nicht konsequent umgesetzt, sondern dient nur als "lockeres Band, das die diversen Beiträge zusammenhalten soll. Zudem kritisiert er Baberowskis Formulierung des Ansatzes als theoretisch "nicht sonderlich reflektiert" und unfertig. Lobend hebt er dagegen Dieter Langewiesches Beitrag über die zivilen Opfer in der Geschichte des Kriegs hervor.
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Uangenehm plausibel
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








