Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bernd Lukasch, Manuela Runge

Erfinderleben

Die Brüder Otto und Gustav Lilienthal

Cover: Erfinderleben

Berlin Verlag, Berlin 2005
ISBN-10 3827005361
ISBN-13 9783827005366
Gebunden, 332 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Als Otto Lilienthal 1891 am Derwitzer Mühlenberg bei Potsdam mit einem selbstgebauten Gleitflugzeug die ersten sicheren Landungen gelangen, begann eine neues Zeitalter. Es war die Geburtsstunde des Menschenflugs. Aufgewachsen im pommerschen Anklam und früh ohne Vater, waren sie von Kindheit an ein kreatives Team, experimentierfreudig und risikobereit, Künstler und Techniker gleichermaßen, kompromisslos in ihren Zukunftsvisionen. Ihre Lebenswege aus der Mittellosigkeit des Elternhauses zu erfolgreichen Berliner Unternehmern spiegeln den Aufbruch Deutschlands ab Mitte des 19. Jahrhunderts in die Moderne: den Glauben an das Wunder der Technik und die Suche nach Alternativen zum damit einhergehenden sozialen Elend. Ob Segel-Flugzeug, "Anker-Steinbaukasten", "Zehnpfennig-Theater", die Arbeiter-Gewinnbeteiligung oder die Arbeiter-Wohngenossenschaft "Freie Scholle" - mit ihren genialen Ideen und revolutionären Visionen haben die Brüder Lilienthal Geschichte geschrieben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2006

Überaus angetan zeigt sich Andreas Rosenfelder von Manuela Runges und Bernd Lukaschs Doppelbiografie der Brüder Otto und Gustav Lilienthal. Die Lebensgeschichte der Brüder, die ihre Berühmtheit vor allem ihren Flugapparaten verdankten, hat Rosenfelder sichtlich fasziniert. Er berichtet über ihre Flugversuche und über ihre zahlreichen Erfindungen wie das Nebelhorn, den Modellbaukasten und die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. "Helden waren sie als wahre Verschwender von Einfällen", urteilt Rosenfelder, "die nur zum Teil auf fruchtbaren Boden fielen - und deren Früchte meistens andere ernteten." Das Buch, das selbst kleinste Details der hochinteressanten Lebensgeschichten von Otto und Gustav Lilienthal beleuchte, findet Rosenfelder ebenso "schön" wie "spannend".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren