Zoë Jenny erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte des Mädchens Eliza: Von der Mutter verlassen und nach dem Tod der Großmutter Waise, wird sie eines Tages von den Rosenbergs adoptiert und in das große Haus auf dem Goldhügel aufgenommen. Doch die Hoffnung, dort eine neue Heimat zu finden, ist so brüchig wie die Welt, die Eliza umgibt. Eines Morgens verläßt Eliza mit ihrer Mutter die Stadt, in der sie bisher gewohnt hat. Eliza wird zu Großmutter Augusta aufs Land gebracht. Die Spur der Mutter verliert sich - für immer.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.06.2000
Stefanie Holzer kann mit dem zweiten Roman von Zoe Jenny gar nichts anfangen. Eliza, die junge Heldin, kommt ihr vor wie ein "etwas stumpf wirkendes Kind". Junge Menschen mit einem "komplizierten Innenleben" kommen dem "Betrachter mittleren Alters ganz und gar einfältig" vor, konstatiert sie. Aber woran leidet das arme Kind denn nun? Holzer weiß es auch nicht. Möglicherweise werde es von seinem Adoptivvater missbraucht, aber ganz sicher ist sie sich nicht. Holzer gibt der "fahrigen Prosa" der Autorin die Schuld.
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