Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die Bakchen von Euripides, eine Tragödie von zeitloser Größe, immer wieder kommentiert, übersetzt und aufgeführt. Raoul Schrotts sprachlicher Virtuosität gelingt es, aus den Bakchen ohne vordergründige Aktualisierung ein Stück von heute zu machen: mitreißend und monumental, nah und fern zugleich.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.06.2000
Es gab Kritiker, die schon 1997, als seine Anthologie "Die Erfindung der Poesie" erschien, Raoul Schrott seine Auffassung des freien Übersetzens übel genommen haben. Nicht so Albert von Schirnding, der jetzt auch die neu übersetzten Bakchen "nach Euripides" über den grünen Klee lobt, die Schrott eigens für eine Burgtheater-Inszenierung in Angriff genommen hatte. Von Schirnding begründet sein Lob des "genialen" Übersetzers mit den Worten: "Fundierte Sachkenntnis und poetische Inspiration durchdringen sich". Genaue Kenntnis des Originals ermöglichten die unbefangene Benutzung der Vorlage und die dichterische Freiheit einer Neuübersetzung, die für Schirnding an die Übertragung Berthold Viertels aus dem Jahr 1925 heranreicht. Besonders überzeugt von dieser neuen "zeitgemäßen Fassung" hat ihn die Übersetzung des Wortes "sophos" mit "Klugsscheißer".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







