Herausgegeben, kommentiert und aus dem Arabischen übersetzt von Gernot Rotter. Mit farbigen Illustrationen. Muhammar al-Gaddafi verquickt in diesem Buch persönliches Erleben und philosophischen Diskurs. Er erzählt - bisweilen ironisch, bisweilen ernst - von der Erde, vom Leben auf dem Land und in der Stadt, von Bauern und Astronauten, von sich, vom Sterben seines Vatgers und vom Tod. Er legt seine Anschauungen dar und berichtet aus einem fernen Land, das es zu entdecken gilt.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Es ist eines der wichtigsten Bücher dieses Herbstes. Man möchte es jedem politisch interessierten Menschen in die Hand drücken und ihm sagen: "Lies! Lies es! Lies es genau! Lies!" "Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde, und der Selbstmord des Astronauten" sind Erzählungen von Muammar al-Gaddafi, des libyschen Staatschefs. Der Herausgeber und Übersetzer Gernot Rotter, einer der besten deutschen Kenner der arabischen Gegenwart, seit 1984 Professor für Gegenwartsbezogene Orientwissenschaft an der Universität Hamburg, spricht von Essays. Man kann das sagen, wenn einem klar ist, dass damit "Versuche" und nicht etwa "Erörterungen" gemeint sind. Die Texte stammen aus einer Sammlung, die schon 1993 in Libyen erschien. Sie sind also lange vor der realpolitischen Wende Muammar al-Gaddafis entstanden. Dass wir sie jetzt erst auf Deutsch zu lesen bekommen, zeigt wie unsinnig es ist, vom "Informationszeitalter" zu sprechen. Es sind zwölf Texte, und fast jeder davon ist eine Offenbarung... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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