Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Günter Grass

Lyrische Beute

Gedichte und Zeichnungen aus fünfzig Jahren

Cover: Lyrische Beute

Steidl Verlag, Göttingen 2004
ISBN-10 3882439866
ISBN-13 9783882439861
Gebunden, 253 Seiten, 35,00 EUR

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Klappentext

Geöffnete Schränke geben ihr Innenleben preis, Schneebälle haften an Brandmauern, Ratten knabbern an Schwänen, Wörter tragen ihr Futter gewendet. Das lyrische Ich lobt die Askese, hält fest, "worüber ich schreibe", träumt vom Abschied, äußert späte Wünsche. Günter Grass hat aus all seinen Gedichten 140 ausgewählt und 100 seiner Zeichnungen dazugestellt. Sie halten lyrische Momente fest: Windhühner, Vogelscheuchen, Puppen und Schnecken, überfüllte Aschenbecher und das Mädchen ohne Hände.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 16.12.2004

Am 8. und am 9. Februar 2003 hat sich Günter Grass in Lübeck hingesetzt und gelesen. Seine lyrische Beute aus 50 Jahren hat er dem Publikum zu Gehör gebracht. Der "mächtige Reiz" dieser nun auf CD vorliegenden Auswahl beruhe vor allem auf der "Sprechung", meint Rolf Michaelis. Wenn Grass liest, wird alles Nonverbale wichtig, findet der Kritiker: der Blick über die Brille oder die Geste mit dem kleinen Finger. Beides kann man zwar nicht wirklich hören, aber dafür das: die "Sprechung" durch den Schnauzer hindurch, "mal trompetend, mal nuschelnd, wie durch einen Vorhang vor zu raschem Verständnis warnend." Michaelis ist jedenfalls für diese Aufnahme, weil man hier einem der "großen Dichter deutscher Sprache" begegnen könne.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren