Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Im beschaulichen Brighton des Jahres 2387 wächst der 13jährige Internatsschüler Justin Time auf und langweilt sich zu Tode. Seit vor sieben Jahren seine Eltern beim Versuch einer ersten Zeitreise ums Leben gekommen sind, wird er erfolgreich von der Außenwelt abgeschirmt. Doch auf einmal ändert sich alles: Justin erhält eine Nachricht von seinem Onkel Chester Time, der ihn nach London zur Eröffnung seines neuen Zeitreisebüros einlädt. Als Justin sich gleich am nächsten Tag aus dem Internat stiehlt, findet er sich einen Tag später plötzlich im London des längst vergangenen 19. Jahrhunderts und trifft auf seiner Mission Charles Darwin und den Mathematiker Babbage.Doch wer ist der rätselhafte Unbekannte, der versucht, den Lauf der Geschichte aufs Gefährlichste zu verändern? Immer deutlicher wird, dass Justin mitten zwischen die Fronten eines Krieges in der Zeit geraten ist.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 23.03.2004
Auf das "erzählerisch Notwendigste" konzentriert und gelegentlich die Logik außer Kraft setzend, beschäftigt sich Peter Schwindt in seinem Science fiction-Roman mit dem Thema "Zukunft" nur in Maßen, stellt Olivier Löffler fest. Vielmehr sei die Zukunft ein "blasses Vehikel, das vor allem dazu dient, dem Helden ein Tor in die Vergangenheit zu öffnen." Dort angekommen - und das ist nach Auskunft des Rezensenten ungefähr nach 100 Seiten - entfalte Schwindts Geschichte erst ihren Reiz. Im Zuge einer längeren Rettungsaktion reist der Protagonist, der Waisenjunge Justin, vom Jahr 2385 ins Jahr 1862 und gerät zunächst in große Schwierigkeiten, bevor er auf bedeutende historische Gestalten wie Charles Darwin oder Charles Babbage trifft, die er dann zur Entwicklung bedeutender Theorien anstiftet oder ihre Errungenschaften vor unbefugten Eingriffen schützt, erzählt Löffler. Wenn man es nicht so genau nehme mit der Logik - und das empfiehlt sich beim Thema Zeitreisen, erinnert uns Löffler - sei das Lesevergnügen garantiert.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








