Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Anna Achmatowa, Marina Zwetajewa

mit dem strohhalm trinkst du meine seele

Gedichte. 1 CD

Cover: mit dem strohhalm trinkst du meine seele

DHV - Der Hörverlag, München 2003
ISBN-10 3899401557
ISBN-13 9783899401554
CD, 14,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

1 CD, 64 Minuten. Auswahl, Begleittext und Übersetzung aus dem Russischen von Ralph Dutli. Gelesen von Katharina Thalbach und Ralph Dutli. Zwei Leben in Gegensätzen, zwei Grenzgängerinnen ihrer Zeit: Anna Achmatowa steht für klassische Ruhe, Marina Zwetajewa für den liebenden Zorn. Ihre Gedichte sind wie Musik, hier poetisch und fließend, dort radikal erotisch.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.01.2004

Für Tobias Lehmkuhl gehören Anna Achmatowa und Marina Zwetajewa neben Boris Pasternak und Ossip Mandelstam zu den wichtigsten russischen Dichtern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Vortragsart von Katharina Thalbach und Ralph Dutli sei zwar nicht völlig "misslungen", als zufrieden stellend könne man sie aber auch nicht bezeichnen, kritisiert der Rezensent. Ihm ist die Lesart allzu sehr von "unaussprechlichem Seufzen und dem Gestus stummer Ahnung" geprägt, wobei Lehmkuhl bei den Lyrikerinnen den "Kampf" und das "Widerständliche der Sprache" im Vordergrund sieht. Er kann sich letztlich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich Thalbach und Dutli mit ihrer Betonung auf das "Liebesgerede" bei den Hörern einschmeicheln wollen. Damit aber werden sie den Gedichten, wie er bedauernd feststellt, "nicht gerecht".

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