Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Anna Achmatowa

Anna Achmatowa (eigentl. Gorenko), geboren 1889 in Bolschoj Fontan / Odessa; verbrachte ihre Jugend in Zarskoje Selo (bei St. Petersburg); verheiratet in erster Ehe mit Nikolaj Gumiljow, dem Begründer des Akmeismus, dem u. a. auch Ossip Mandelstamm angehörte; veröffentlichte ab 1912 fünf Gedichtbände; 1922 folgte bis 1958 ein Publikationsverbot; 1941-1944 Evakuierung in Taschkent; erhielt 1964 den renommierten Ätna-Taormina-Preis; 1965 Ehrendoktor in London; neben Lyrik verfasste Achmatowa zahlreiche Essays, wissenschaftliche Arbeiten und Übersetzungen; sie starb 1966 in Domojedowo bei Moskau.

Bücher von Anna Achmatowa

Achmatowa, Anna: Ich lebe aus dem Monde, du aus der Sonne. Liebesgedichte

Cover: Ich lebe aus dem Monde, du aus der Sonne

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518410822, Gebunden, 117 Seiten, 16,36 EUR

Aus dem Russischen und mit einem Nachwort versehe von Olaf Irlenkäuser. Hundert Gedichte. Liebe, Trennung, Eifersucht sind die Themen dieser Gedichte, die wie beiläufig gefallene Sätze daherkommen und zugleich von großer Aufmerksamkeit gegenüber den winzigen Details des Alltags zeugen. ... mehr lesen
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Achmatowa, Anna: Poem ohne Held. Zweisprachige Ausgabe

Cover: Poem ohne Held

Grupello Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3933749387, Broschiert, 112 Seiten, 17,38 EUR

Mit einer CD. Aus dem Russischen übersetzt von Alexander Nitzberg. In der Lyrik Anna Achmatowas, der wohl bedeutendsten russischen Dichterin des 20. Jahrhunderts, nimmt das "Poem ohne Held" einen ganz besonderen Platz ein: Es ist ihr geistiges Testament, ihr Lebenswerk, an dem sie über zwei Jahrzehnte lang (1940-1962) gearbeitet hat. Die Neuübertragung ... mehr lesen
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Achmatowa, Anna / Zwetajewa, Marina: mit dem strohhalm trinkst du meine seele. Gedichte. 1 CD

Cover: mit dem strohhalm trinkst du meine seele

DHV - Der Hörverlag, München 2003, ISBN 3899401557, CD, 14,95 EUR

1 CD, 64 Minuten. Auswahl, Begleittext und Übersetzung aus dem Russischen von Ralph Dutli. Gelesen von Katharina Thalbach und Ralph Dutli. Zwei Leben in Gegensätzen, zwei Grenzgängerinnen ihrer Zeit: Anna Achmatowa steht für klassische Ruhe, Marina Zwetajewa für den liebenden Zorn. Ihre Gedichte sind wie Musik, hier poetisch ... mehr lesen
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Achmatowa, Anna: Enuma elisch - Traum im Traum. Russisch - Deutsch

Cover: Enuma elisch - Traum im Traum

Urs Engeler Editor, Basel 2005, ISBN 3905591944, Gebunden, 144 Seiten, 19,00 EUR

Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg. Da sowjetische Exegeten von der Literatur stets "Geschlossenheit" erwarteten, wurde Anna Achmatovas letztes großes Werk "Enuma elisch" jahrzehntelang nur stiefmütterlich behandelt. Es galt als nicht wirklich existent, zumindest als unvollendet. Indessen hielt sie es selbst, wie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen