Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Anette Grube. June ist schwanger und weiß, dass sie bald mit ihren Kindern allein dastehen wird. Addison, der von seinem Vater nie anerkannt worden ist, stellt bei dessen Begräbnis fest, dass er es letztlich ohne den Vater besser hatte. Die praktische Amerikanerin Meredith muss erfahren, dass es für den Umgang mit dem Altern kein Patentrezept gibt. Kate Atkinsons Figuren widerfährt nichts Ungewöhnliches, sie erleben das, was das Leben für jeden bereithält: Altern, Einsamkeit, Liebe, Tod. Doch die Geschichten, die sie erzählt, enden nie in Hoffnungslosigkeit. Kate Atkinsons scharfer und illusionsloser Blick richtet sich stets auch auf den Ausweg aus dem scheinbar unveränderbaren Dasein.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.12.2003
Marion Löhndorf nimmt Kate Atkinsons Geschichten gegen ihren deutschen Verlag in Schutz, der ihnen nicht nur einen "irreführend schlechten" Einband verpasst habe, sondern auch noch ängstlich-falsche Klappentexte. Familiengeschichten? Klar haben ein paar der Protagonisten Familien, aber einige sind auch Vollwaisen. Heiter? Natürlich beherrsche Atkinson die wunderbare Kunst, die Schicksale ihrer Helden in unsentimentale Schwerelosigkeit zu überführen, trotzdem seien diese oft eher deprimierend oder makaber als "heiter". Ganz und gar nicht einverstanden ist Löhndorf damit, dass Atkinson als gut zu konsumierendes Leichtgewicht verkauft werde. Denn ihre Geschichten, so unterhaltsam sie seien, künden mit ihrem morbiden Witz, mit ihren Nebeneinander realistischer und phantastischer Welten von beträchtlichem literarischen Können.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







