Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die 13-jährige Evelien ist gerade erst mit ihrer Mutter nach Amsterdam gezogen - in eine dieser grauen Hochhaussiedlungen, mit Blick auf einen wenig einladenden Beton-Spielplatz. Ziemlich trostlos, doch wider Erwarten findet Evelien schnell einen neuen Freund: den dunkelhäutigen Khalid, der sie sofort fasziniert. Mit ihm erschafft sie sich eine kleine Idylle im Keller eines ehemaligen Bauernhauses, eingerichtet mit ein paar Möbeln vom Sperrmüll. Aber dann taucht Jackie auf, die behauptet, von ihrem Vater geschlagen zu werden. Sie bittet Khalid und Evelien um Hilfe...
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 24.07.2003
Silke Schnettler ist bezaubert von Karlijn Stoffels' Liebesgeschichte zwischen dem Jungen Khalid und der "ruppigen" Evelien. Die zarte Annäherung zweier 13-Jähriger findet sie "intensiver als das meiste, was in den letzten Jahren über Lust und Frust zwischen Teenagern geschrieben wurde". Die Autorin beschreibe "schlicht und knapp" die Tristesse einer Amsterdamer Hochhaussiedlung. Dabei hat sie "wunderschöne Bilder" für diese Beziehung im Niemandsland gefunden, schwärmt die Rezensentin: So baut Khalid etwa für Evelien eine unterirdische Hütte, die nur die beiden kennen. Schnettler hebt als weitere Stärke des Buchs die Ambivalenz hervor, in der Stoffels die Menschen zeigt: Ein von ihrem Vater misshandeltes Mädchen, dass die beiden in ihrer Höhle verstecken, verrät am Ende den Unterschlupf.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








