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Klappentext
Aus dem Englischen von Rolf Erdorf. Nach der Machtübernahme durch die Taliban muss Hamayun zusammen mit seiner Familie aus Afghanistan fliehen. Irgendwohin in ein sicheres Land. Über ein halbes Jahr sind sie unterwegs und müssen ihr Leben Knochenträgern anvertrauen - so nennt Hamayun die Menschenschlepper, die sie kreuz und quer durch Europa karren. In den Niederlanden endet ihre Flucht schließlich. Dort finden sie sogar den großen Bruder wieder, und trotzdem ist noch lange nicht alles gut. Die Unsicherheit, die immer neuen Asylanträge und -verfahren zermürben und entmutigen sie. Umso erstaunlicher, dass Hamayun sich selbst trotz aller Schwierigkeiten als Glücksfinder bezeichnet und die Hoffnung nicht aufgibt. Das Buch basiert auf Anoush Elmans eigener Geschichte und "gibt Asylbewerbern ein Gesicht", wie die Amsterdamer Zeitung "Trouw" lobte.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2011
Eine autobiografische Geschichte wird hier erzählt, informiert uns die Rezensentin Heinke Kilian. Wie Hamayun, der Held dieses Jugendromans wurde auch Anoush Elman in Afghanistan geboren und floh in die Niederlande. Die Rezensentin fand das alles sehr spannend zu lesen: das Leben unter den Taliban, die abenteuerliche Flucht, die Schwierigkeiten, in den Niederlanden beheimatet und als Asylbewerber anerkannt zu werden. Alles geschildert in "frischen, lebensvollen Bildern".
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