Bücherschau der Woche
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Klappentext
Aus dem Niederlädnischen von Bettina Bach. Benny Lindelauf verwebt Witz, Phantasie und Dramatik zu einem beeindruckenden historischen Jugendroman. Limburg 1937: Eine neunköpfige Familie - Vater, Großmutter, vier Söhne und drei Töchter - zieht in ein geheimnisumwittertes altes Haus weit außerhalb der Stadt. Die drei Mädchen Ness (9), Müllche (10) und Fing (11) merken schnell, dass mit diesem Haus etwas nicht stimmt: Nicht nur, dass die Haustür an der falschen Stelle eingebaut ist, im Keller finden sie auch noch ein altes Bett, das sie zunächst für einen Grabstein halten. Hat ihnen die Großmutter vielleicht etwas verheimlicht? Müllche vermutet mal wieder eine"tragische Tragödie", und gemeinsam erkunden die Schwestern das eigentümliche Haus und den nahe gelegenen Friedhof. Mithilfe des Landstreichers Humpa Hatschi lüften sie nicht nur das Geheimnis um die ersten Bewohner des Hauses.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 31.10.2007
Nicht nur von den vielen originellen Wortspielen des niederländischen Autors Benny Lindelauf ist Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel bezaubert. Sie hat die Geschichte der skurrilen Familie, die in ein heruntergekommenes Haus zieht, wo der Vater mit der Zigarrenherstellung den Lebensunterhalt für sich, seine sieben Kinder und seine Schwiegermutter zu verdienen gedenkt, mit wachsender Begeisterung angesichts des grenzenlosen Einfallsreichtums des Autors gelesen und sie ist von dessen Talent zur charakteristischen Figurenzeichnung begeistert. Den Einfall der von ihr viel gelobten Übersetzerin Bettina Bach, die Kraftausdrücke von Menzels Lieblingsfigur dieses Jugendromans, der jugendlichen Müllche, in Aachener Platt wiederzugeben, findet sie überdies sehr gelungen und so ist sie von diesem Buch rundum begeistert.

Benny Lindelauf
Benny Lindelauf, Jahrgang 1964, war mehrere Jahre als Tänzer und Schauspieler, häufig in Produktionen für Kinder, engagiert, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben zuwandte. Er belegte einen Kurs für Kreatives ... mehr lesen








