Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck. Er war einer der mächtigsten Herrscher der Welt, einer der härtesten und eigenwilligsten in einer langen Reihe chinesischer Machthabe. Seine Rhetorik, sein unbeugsamer Wille mobilisierten Millionen. Dem Sinologen Jonathan Spence gelingt es in einem kritischen Rückblick auf Mao Zedongs Leben, dessen teils exzentrische Ideen für jeden verständlich zu machen und die Frage zu beantworten, warum Mao sich so lange an der Macht halten konnte.
Rezension Perlentaucher
Jonathan Spence, der Autor so großartiger Bücher zur chinesischen Geschichte wie "Chinas Weg in die Moderne", "Das Tor des Himmlischen Friedens" und "God's Chinese Son" hat eine Mao-Biografie vorgelegt. Vor ihr sei gewarnt. Eine spätere Spence-Philologie wird dieses Buch als eine Fälschung entlarven...
Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.08.2003
Der mit "uha" zeichnende Rezensent stellt eine Mao-Biografie der etwas anderen Art vor. Gewöhnlich sei es nur schwer, ein realistisches Bild von Mao zu bekommen, da er der Personenkult, der durch Mao selbst, aber auch durch Außenstehende glorifizierend betrieben wurde, stets nur ein Zerrbild dieses Mannes liefere. Jonathan Spencer, Sinologe aus Yale, stelle sich nun strikt gegen derartige Tendenzen. Er schreibe, so der Rezensent "flüssig, knapp, sachlich und streng chronologisch." Da der Autor diesen Prämissen treu bleibe, falle es auch nicht negativ ins Gewicht, dass dem Autor durchaus seine Faszination gegenüber seinem Gegenstand anzumerken sei.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 20.03.2003
"Zähneknirschend" empfiehlt Christian Semler die neue Mao-Biografie von Jonathan D. Spence. Der Autor zeichne zwar ein voreingenommenes Bild des Großen Vorsitzenden, tue dies aber in so kompakter und strukturierter Weise, dass es sogar den "exmaoistischen" Rezensenten überzeugt. Semler lobt außerdem Spences' Einbeziehung früherer Arbeiten über Mao und die überzeugende Darstellung von Maos geistigen Grundlagen und seinem politischen Werdegang. Lediglich sowjetisch-chinesische Vergleichspunkte und eine präzise Bestimmung der ideologischen Hintergründe der Kulturrevolution fehlen dem Rezensenten in der Analyse. Trotzdem sei das Buch sowohl für Laien als auch für Spezialisten eine "exzellente Einführung".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








