Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jonathan Spence

Mao

Cover: Mao

Claassen Verlag, München 2003
ISBN-10 354600261X
ISBN-13 9783546002615
Gebunden, 255 Seiten, 12,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck. Er war einer der mächtigsten Herrscher der Welt, einer der härtesten und eigenwilligsten in einer langen Reihe chinesischer Machthabe. Seine Rhetorik, sein unbeugsamer Wille mobilisierten Millionen. Dem Sinologen Jonathan Spence gelingt es in einem kritischen Rückblick auf Mao Zedongs Leben, dessen teils exzentrische Ideen für jeden verständlich zu machen und die Frage zu beantworten, warum Mao sich so lange an der Macht halten konnte.

Rezension Perlentaucher

Jonathan Spence, der Autor so großartiger Bücher zur chinesischen Geschichte wie "Chinas Weg in die Moderne", "Das Tor des Himmlischen Friedens" und "God's Chinese Son" hat eine Mao-Biografie vorgelegt. Vor ihr sei gewarnt. Eine spätere Spence-Philologie wird dieses Buch als eine Fälschung entlarven...
Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.08.2003

Der mit "uha" zeichnende Rezensent stellt eine Mao-Biografie der etwas anderen Art vor. Gewöhnlich sei es nur schwer, ein realistisches Bild von Mao zu bekommen, da er der Personenkult, der durch Mao selbst, aber auch durch Außenstehende glorifizierend betrieben wurde, stets nur ein Zerrbild dieses Mannes liefere. Jonathan Spencer, Sinologe aus Yale, stelle sich nun strikt gegen derartige Tendenzen. Er schreibe, so der Rezensent "flüssig, knapp, sachlich und streng chronologisch." Da der Autor diesen Prämissen treu bleibe, falle es auch nicht negativ ins Gewicht, dass dem Autor durchaus seine Faszination gegenüber seinem Gegenstand anzumerken sei.

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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 20.03.2003

"Zähneknirschend" empfiehlt Christian Semler die neue Mao-Biografie von Jonathan D. Spence. Der Autor zeichne zwar ein voreingenommenes Bild des Großen Vorsitzenden, tue dies aber in so kompakter und strukturierter Weise, dass es sogar den "exmaoistischen" Rezensenten überzeugt. Semler lobt außerdem Spences' Einbeziehung früherer Arbeiten über Mao und die überzeugende Darstellung von Maos geistigen Grundlagen und seinem politischen Werdegang. Lediglich sowjetisch-chinesische Vergleichspunkte und eine präzise Bestimmung der ideologischen Hintergründe der Kulturrevolution fehlen dem Rezensenten in der Analyse. Trotzdem sei das Buch sowohl für Laien als auch für Spezialisten eine "exzellente Einführung".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren