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Martha C. Nussbaum
Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge
Drei philosophische Aufsätze
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Die amerikanische Philosophin ist eine der markantesten Vertreterinnen des aufgeklärten Feminismus. Die hier erstmals auf Deutsch erscheinenden Aufsätze aus dem Sammelband "Sex and Social Justice" haben die Titel: Die feministische Kritik des Liberalismus - Verdinglichung (Objectivication) - Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.06.2002
Martha C. Nussbaum versteht sich als Vertreterin eines "aufgeklärten" Feminismus, berichtet der mit "lx" zeichnende Rezensent in seiner sehr knappen Besprechung eines Bandes mit drei Essays der amerikanischen Philosophin. Zunächst erklärt der Rezensent, was Nussbaums Feminismus vom "alten" Feminismus unterscheide: Nussbaums neuer Feminismus ist demnach nicht nur "internationalistisch, humanistisch, liberal"; darüber hinaus geht es ihm laut Nussbaum um die "soziale Prägung von Präferenzen und Wünschen sowie um mitfühlendes Verstehen". Insbesondere die letzten beiden Punkte erscheinen dem Rezensenten erläuterungsbedürftig. Er hebt diesbezüglich hervor, dass Nussbaum den Liberalismus mit feministischen Ansätzen der Geschlechtergerechtigkeit optimieren will. Beim Punkt des mitfühlenden Verstehens plädiere Martha Nussbaum für eine "Verbindung von Kant mit D. H. Lawrence".
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