Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Martha C. Nussbaum
Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge
Drei philosophische Aufsätze
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Die amerikanische Philosophin ist eine der markantesten Vertreterinnen des aufgeklärten Feminismus. Die hier erstmals auf Deutsch erscheinenden Aufsätze aus dem Sammelband "Sex and Social Justice" haben die Titel: Die feministische Kritik des Liberalismus - Verdinglichung (Objectivication) - Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.06.2002
Martha C. Nussbaum versteht sich als Vertreterin eines "aufgeklärten" Feminismus, berichtet der mit "lx" zeichnende Rezensent in seiner sehr knappen Besprechung eines Bandes mit drei Essays der amerikanischen Philosophin. Zunächst erklärt der Rezensent, was Nussbaums Feminismus vom "alten" Feminismus unterscheide: Nussbaums neuer Feminismus ist demnach nicht nur "internationalistisch, humanistisch, liberal"; darüber hinaus geht es ihm laut Nussbaum um die "soziale Prägung von Präferenzen und Wünschen sowie um mitfühlendes Verstehen". Insbesondere die letzten beiden Punkte erscheinen dem Rezensenten erläuterungsbedürftig. Er hebt diesbezüglich hervor, dass Nussbaum den Liberalismus mit feministischen Ansätzen der Geschlechtergerechtigkeit optimieren will. Beim Punkt des mitfühlenden Verstehens plädiere Martha Nussbaum für eine "Verbindung von Kant mit D. H. Lawrence".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







