Herausgegeben von Gunther Nickel, Erwin Rotermund und Hans Wagener.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.07.2000
In dieser Jahrbuchausgabe des „ein wenig in Vergessenheit geratenen“ Zuckmayer sind die Beziehungen des Schriftstellers zu seinen zeitgenössischen Kollegen Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt und Carl J. Burckhardt dokumentiert. Dabei nehme Burckhardt, so Rezensent MZ, eine gewichtige Rolle in der Korrespondenz zwischen den Jahren 1956 und 1974 ein. Eine ungewöhnliche „Aufmerksamkeit und Offenheit“ zeichne den Briefwechsel zwischen diesen zwei „so ungleichen Partnern“, die sich bis ins hohe Alter Alltagsbegebenheiten anvertrauten. Viel reservierter muss wohl das Verhältnis zu den Schreibkollegen Frisch und Dürrenmatt gewesen sein. Eine „hervorragend“ kommentierte Edition, (das Werk von Claudia Mertz-Rychner und Gunther Nickel), wird abschließend in der Rezension hervorgehoben. Die Briefwechsel sind ebenfalls in Band 3 der Zuckmayer-Schriften im selben Verlag enthalten.
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