Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang G. Schwanitz

Gold, Bankiers und Diplomaten

Zur Geschichte der Deutschen Orientbank 1906-1946

Trafo Verlag, Berlin 2002
ISBN-10 3896262882
ISBN-13 9783896262882
Gebunden, 429 Seiten, 49,80 EUR

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Klappentext

Mit 80 Abbildungen, Dokumenten und Karten, Personen- und Sachwortregister. Die vorliegende Untersuchung ging aus einer Expertise hervor, die im Auftrage des Dresdner Hannah-Arendt Institutes für Totalitarismusforschung entstanden ist. Dabei kam es dem Autor darauf an, in einer bündigen, aber doch ganzheitlichen Sicht den Forschungsstand zur Geschichte der Deutschen Orientbank und ihre Bankaktivitäten während des Zweiten Weltkrieges in einem Werk zu vereinen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2002

Gregor Schöllgen erkennt in seiner Kurzkritik zu dieser Untersuchung über die Geschichte der Orientbank durchaus an, dass der Autor hier mit "ungewöhnlich umfangreichem" Material zu kämpfen hatte. Allerdings gelingt es Schwanitz seiner Ansicht nach nicht, diesen Reichtum dergestalt darzubieten, dass der Leser die "zum Teil bemerkenswerten Einzelergebnisse" der Studie auch genießen kann, denn durch "sprachliche Eigenheiten" und die unzureichend geordneten "Materialmassen" gestaltet sich die Lektüre ziemlich "mühsam", wie der Rezensent bedauert.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.02.2002

Für Anette Bingemer birgt dieses Buch des deutschen Historikers Wolfgang G. Schwanitz zwar eine interessante Thematik, aber an der Umsetzung hat sie doch einiges auszusetzen. Die Geschichte der türkischen Filiale der Orientbank, in der es vor allem um "kriegswirtschaftlichen Gewinn und persönliche Bereicherung" ging, sei überaus spannend, und Schwanitz habe eine Vielzahl der unterschiedlichsten Quellen in seine Bearbeitung der Thematik einbezogen, wie die Rezensentin lobend erwähnt. Sie kritisiert allerdings, dass der Autor teilweise interessante Fragen nicht in angemessenem Ausmaße verfolge und "fast noch 'Rohmaterial'" präsentiere. Der abschließende Kommentar der Rezensentin sprüht daher nicht gerade vor Begeisterung: "Es handelt sich um eine Art Werkstattbericht."

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren