Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit zahlreichen zum Teil farbigen Bildtafeln. Schon im 20. Jahrhundert weisen die Erscheinungsbilder der Architektur keine stilistischen Regelmäßigkeiten mehr auf, die einer systematischen und konsensfähigen Kunstgeschichte folgen. Deshalb verlassen die Verfasser den Weg der chronologischen Aufzählung und erzählen stattdessen detektivisch eine Geschichte der Architekturbilder. Im Zentrum architekturtheoretischer Betrachtungen steht der Zeitbegriff. Schon seit der Renaissance versuchen Architekten über die Zeitdimension verlorene Architekturbilder wiederzubeleben. Auch heute fliehen Architekten in die Vergangenheit, oder - als Vertreter einer Avantgarde bzw. der sogenannten Szene - in eine vermeintliche Zukunft. Jedenfalls offenbart sich Architektur als geniales Medium, um in der Zeit zu wandern. Ein zentrales Thema des Buches ist die rätselhafte Kraft der Moderne, ihr dämonisches Spiegelbild im Denkmal und eine damit verknüpfte neue Theorie der Moderne.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.08.2008
Nachdrücklich legt Robert Kaltenbrunner dem geneigten Leser dieses Buch ans Herz, das seiner Ansicht nach weniger als typische Einführung in die Architekturtheorie gelten kann denn als engagierter Beitrag zu einer Debatte über Architekturästhetik, Städtebau und Denkmalpflege. Zentral ist den Autoren Wolfgang Amsoneit und Walter Ollenik die ambivalente Zeitbezogenheit der Architektur, die sich in der Avantgarde radikal dem Neuen zuwenden will, gleichermaßen aber vergangene "Architekturbilder wiederzubeleben" sucht, erklärt der Rezensent. Die Autoren attestieren der Architektur der Moderne einen Drang zur "Überzeitlichkeit", der in der praktischen Umsetzung dann allerdings nur einen "beschleunigten Zerfallsprozess der Gebäude" zur Folge hatte, wie sie konstatieren. Angesichts historischer Rekonstruktionen wie des Berliner Schlosses oder der Dresdner Frauenkirche werfen die Autoren die Frage auf, ob sich in diesen Projekten nicht auch ein kulturpessimistischer Reflex verbirgt, wie der Rezensent interessiert feststellt.
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Krisen des modernen Ichs
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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







