Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Walter Aue

Die Augen sind unterwegs

Spurensuche in Frankreichs Süden

Anabas Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 5870383186
ISBN-13 9785870383187
Gebunden, 135 Seiten, 14,32 EUR

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 03.08.2000

Ein wohl kaum zufälliger Fehler ist uns beim Lesen des Titels und der dazugehörigen Rezension unterlaufen: "Die Autoren sind unterwegs" lasen wir dort zunächst - statt "Die Augen sind unterwegs". Da waren die Augen mal wieder schneller und haben die Autoren in den Titel eingeschmuggelt, denn wenn man Uwe Herms` Besprechung des Büchleins von Walter Aue folgt, so hat sich der Rundfunkjournalist, ausgehend von seinem eigenen Lebensmittelpunkt in der Provence, auf die Spuren der Menschen begeben, die vor ihm dort gelebt, gehaust und vor allem Spuren hinterlassen haben. Und darunter waren so unterschiedliche Autoren wie André Gide, Lawrence Durrell, Franz Werfel oder Petrarca. Herms ist beglückt. Er konstatiert jugendliches Staunen kombiniert mit staccatohaften, assoziationsreichen Sätzen, die der Übermacht des Angelesenen Einhalt gebieten. Dennoch seien die Beiträge fundiert und zugleich wie Essays über das Reisen und das Schreiben über das Reisen zu lesen.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2000

Frankreichs "Midi" und besonders die Provence erfreut sich seit vielen Jahren der Aufmerksamkeit deutscher Reisender und Autoren, meint "H.E.R." in seiner Kurzrezension; aber auch französische Autoren haben sich zu dieser Region geäußert, und deren Verhältnis zum französischen Süden ist hier vorgestellt, darunter André Gide, Blaise Cendrars, Camus und Claude Simon. Als Korrektur einer "allzu eindimensionalen Vorstellung von Land und Leuten" begrüßt der Rezensent dieses Buch, da es eine "sozusagen europäische Perspektive" erschließt. Es hat ihm Lust gemacht auf die Entdeckung eines noch "unvertrauten" Midi.

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