Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Ursula Keller (Hrsg.)
Perspektiven metropolitaner Kultur
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2000
René Aguigah bespricht in seiner Rezension zwei Bücher, die sich mit der Stadt als realem Ort befassen. Der Rezensent scheint beide Bücher mit Gewinn gelesen zu haben.
1) Christina Reinhardt: "Die Richardstraße gibt es nicht"
Die Autorin, eine Geografin, hat in ihrem Buch eine Straße beschrieben, in der sie selbst lebt, referiert Aguigah. Dafür hat sie die Anwohner interviewt, die Atmosphäre beschrieben, in der diese Interviews stattgefunden haben und untersucht, was die Menschen mit dieser Straße verbindet. Dabei habe sie festgestellt, dass die räumliche Bindung weitgehend identisch ist mit der sozialen Bindung. Inhaltlich findet Aguigah dieses Ergebnis "wenig überraschend", aber in seiner Art dokumentiere der Band "eindringlich die Schwierigkeit, lokale Identität überhaupt an einem Terrain festzumachen." Doch steht für ihn nach der Lektüre fest, dass die Menschen in der Richardstraße subjektiv so etwas wie eine lokale Identität empfinden.
2) Ursula Keller (Hrsg.): "Perspektiven metropolitaner Kultur"
Die Autoren dieses Sammelbandes bezweifeln dagegen, dass Orte heute überhaupt noch eine "subjektive Bedeutsamkeit" haben. Dazu gehört auch die Stadt als Ort. Sie werde ersetzt durch chatrooms und Datenautobahnen. Ohne diese These abzutun gibt Aguigah zu bedenken, dass "vor der Reise in eine Zeit ohne Raum Bildung, Kultur und Geld stehen". Die Bewohner der Richardstraße zum Beispiel könnten damit nicht aufwarten.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
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19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen






