Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Steven Spier, Martin Tschanz

Swiss Made

Neue Schweizer Architektur

Cover: Swiss Made

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2003
ISBN-10 3421034583
ISBN-13 9783421034588
Gebunden, 256 Seiten, 49,90 EUR

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Klappentext

Mit 125 schwarz-weiß und 225 farbige Abbildungen. Die Schweiz steht seit Jahren für innovative Architektur. Sensible Überführung der landeseigenen Tradition in eine konsequent moderne Formensprache, verbunden mit äußerster Präzision in der Verwendung von Materialien und der Ausbildung von Details haben ihr Weltgeltung verschafft. SwissMADE stellt zwölf der erfolgreichsten Architekturbüros des Landes vor, mit jeweils unterschiedlichen Projekten: Museen, Kommunalgebäude, Industriebauten, Wohnhäuser und Brücken werden mit den Aufnahmen von Christian Richters eindrucksvoll dokumentiert. Informative Texte zu den typischen Gestaltungs- und Konstruktionstechniken der Büros sowie zur Entwicklung der Schweizer Architektur geben einen fundierten Überblick über die aktuelle Architekturszene in der Schweiz mit ihrer ganz eigenen Formensprache.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2004

"Lapidar" nennt Hubertus Adam den Titel "Swiss made" und unpassend den Untertitel: Es gehe hier ja um Deutschschweizer Architektur, korrigiert Adam, es werde nicht die gesamte Schweiz betrachtet, sondern nur Basel, Zürich und Graubünden, auch wenn zugegebenermaßen von dort in den vergangenen Jahren die architektonischen Impulse ausgingen. Mit einer Konzentration auf solitäre Bauten werde "konsistent", aber "etwas brav" ein "anschauliches Bild" von zwölf zeitgenössischen Schweizer Architekturbüros gezeichnet. Adam fehlt aber in der Auswahl "Herzog & de Meuron", die seltsamerweise, wie Adam weiß, im englischen Original dieser Lizenzausgabe sehr wohl vertreten sind. Trotz allem schätzt der Rezensent den mit Plänen, Fotos und beschreibenden Texten gestützten Überblick der führenden Architekturbüros der mittleren Generation- gerade für Nicht- Architekten, wie er betont. Auf wichtige frühe Hauptwerke werde zwar wegen der Aktualität verzichtet, doch sieht Adam das nicht als Verlust, denn man erhalte dafür Unbekannteres.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren