Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.06.2000
Keine "Lichtgestalt des Mittelalter" war der hoch gebildete, begabte Politiker Heinrich II. nach Weinfurter, sondern ein durchaus widersprüchlicher Mensch, - und dass der Autor genau diese Qualität auf didaktische Weise herausgearbeitet hat, lobt Friedrich Prinz in seiner informativen Besprechung. Als Förderer der Künste, Kenner und Liebhaber von Buchmalereien, Gründer des Bistums Bamberg und seine Frau Kunigunde zur fast ranggleichen Königin und Kaiserin erhebend, hat er "Tatkraft mit Schlauheit" verbunden. Der Autor, früher Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte der Münchener Universität und inzwischen in Heidelberg installiert, hat die persönliche und politische Biografie dieses bedeutenden Herrschers "zu einem überzeugenden Gesamtbild zusammengefügt", befindet der Rezensent.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Nach dem Tod Heinrichs II., also nach 1024, brach nach Ansicht des Rezensenten Johannes Fried das „Erzübel“ der deutschen Geschichte auf: „wieder und wieder der Streit um die Krone“. Heinrich war „lendenlahm“, hatte keine Kinder. Fried streicht Weinfurters strukturgeschichtlichen Ansatz heraus, mit dem er etwa die kirchliche Prädominanz in der Epoche nachweise. Nicht chronologisch, sondern systematisch werde der Stoff bei Weinfurter präsentiert. Fried lobt, dass Weinfurter auch „Bildquellen für die historische Interpretation“ ausschöpft. Obwohl das Buch keine Biographie sein wolle, trete doch die Figur des Herrschers mit immer größerer Deutlichkeit aus ihm hervor.
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