Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Stefan-Ludwig Hoffmann

Moralpolitik

Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert

Cover: Moralpolitik

Wallstein Verlag, Göttingen 2010
ISBN-10 3835306391
ISBN-13 9783835306394
Gebunden, 437 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Erstmals wird aus historischer Perspektive untersucht, wie die Menschenrechte in den globalen Krisen und Konflikten des 20. Jahrhunderts an Gültigkeit gewonnen haben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2010

Das findet Christian Hillgruber gut. Die Menschenrechte einmal nicht historiografisch als Triumphzug zu betrachten, sondern ihre Bedingtheiten im globalen politischen Gemenge hervorzuheben, wie es sich dieser Sammelband zur Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert zur Aufgabe gemacht hat, macht seiner Meinung nach Sinn. Durch die Beiträge blättert der Rezensent wie durch bekannte Kapitel eine Konfliktgeschichte, die ihm die Menschenrechte als Resultate eines Zusammenspiels von Verständigung und Verwirklichung zeigen. Wie verschieden geprägte Konzepte von Menschenwürde sowie die sprachliche Praxis die verfassungsrechtlichen Konsequenzen beeinflussten, lernt Hillgruber in dem von Stefan-Ludwig Hoffmann herausgegebenen Band. Vor allem aber lernt er eines: Bei aller Bedingheit und Unvollkommenheit bleiben die weltweit verbindlichen Menschenrechte eine geschichtsträchtige Wirkmacht und ein zur Verwirklichung drängendes Ideal.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren