Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Roland Reichwein (Hrsg.)

Wir sind die lebendige Brücke von gestern zu morgen

Pädagogik und Politik im Leben und Werk Adolf Reichweins

Juventa Verlag, Weinheim - München 2000
ISBN-10 3779914026
ISBN-13 9783779914020
broschiert, 206 Seiten, 19,43 EUR

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Klappentext

Die Beiträge analysieren das Spannungsverhältnis zwischen Politik im Leben und Werk Reichweins und widmen sich der Frage, welche Anregungen daraus für die Lösung aktueller pädagogischer und bildungspolitischer Probleme abzuleiten sind.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.04.2000

In einer Doppelbesprechung rezensiert Volkmar Wittmütz zwei Bücher zu bzw. mit Briefen von Adolf Reichwein.
1) Roland Reichwein (Hrsg.): "Wir sind die lebendige Brücke von gestern zu morgen. Pädagogik und Politik im Leben und Werk Adolf Reichweins." (Juventa Verlag)
In knapper Form weist Volkmar Wittmütz, darauf hin, welche Schwerpunkte die Autoren hier mit ihren Beiträgen gesetzt haben. Dabei sieht er Reichweins pädagogische Leistungen - nicht nur im Volkshochschulbereich - offensichtlich ausreichend gewürdigt, da die Autoren sogar auf seine heute nicht mehr aktuellen Überlegungen, beispielsweise hinsichtlich der einklassigen Dorfschule, eingehen. Neben Reichweins Bedeutung bezüglich des Kreisauer Kreises weiß der Rezensent besonders die Darstellung der heute problematischen Rezeption des Pädagogen zu schätzen, dessen pädagogisches Verantwortungsgefühl und Reflektionsvermögen in bezug auf seine Arbeit den Rezensenten sichtlich beeindruckt haben.
2) Pallat/Reichwein/Kunz (Hrsg.): "Adolf Reichwein. Pädagoge und Widerstandskämpfer" (Schöningh Verlag) Dass sich anhand der Briefe in diesem Band Reichweins Weg in den Widerstand nicht deutlich nachvollziehen lässt, tut der Ausgabe nach Ansicht Volkmar Wittmütz` keinen Abbruch. Denn entscheidender ist für ihn, dass sich der "direkte Zugang zu einer fesselnden Persönlichkeit", die "Gedanken und Tat zur Deckung zu bringen verstand" zeigt. Man erfährt, wie der Rezensent anmerkt, viel über Reichweins Überzeugung, dass Kultur und Bildung eine politische Bedeutung haben, und inwiefern er dies als einen persönlichen Auftrag betrachtet hat. So geben die Briefe nicht nur Aufschluss über private Belange, sondern auch über seine vielfältigen pädagogischen Tätigkeiten. Allerdings erfahre man - was die Briefe betrifft - wenig über die Zeit von 1930-1933. Deshalb begrüßt es der Rezensent, dass die Herausgeber hervorragend kommentierte Dokumente, z. B. "Hörer-Mitschriften von Vorträgen" beigefügt haben. Wittmütz bedauert es lediglich, dass die Kommentare zu den Briefen bisweilen etwas lückenhaft sind.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren