Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Bernhard Riederer wächst in einem wohlhabenden Haushalt, aber ohne Mutter, dem strengen Vater ausgeliefert, im südlichen Hunsrück auf - ein verträumtes, wenig tatkräftiges Kind, das sich auch später als nicht sehr zielorientiert erweist. Zum großen Erlebnis wird eine Reise, die der studierte Ethnologe Riederer 1939 nach Java antritt, um vor den ganz anders lautenden Plänen des Vaters zu fliehen. Auf Java taucht er nicht nur in eine völlig neue Welt ein, sondern wird in die Liebe, aber auch in die javanische Mythenwelt initiiert. Der plötzliche Tod des Vaters zwingt Riederer zur Rückkehr nach Deutschland, wo er im Haus "Diana", betreut von der Haushälterin Katrin, ein zurückgezogenes Leben führt. Bernhard zeugt mit Katrin ein Kind, Ursula, die zur zweiten Hauptfigur des Romans wird. Anhand von ihr und ihren Halbgeschwistern Maria und Manfred entwirft Reinhold Neven Du Mont ein Bild der Bundesrepublik bis in die 70er-Jahre. Ursula gelingt all das, was ihr wenig lebenstüchtiger Vater stets und mit beharrlicher Konsequenz verworfen hat: in ein eigenes Leben zu finden.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Reinhold Neven Du Mont: "Der Maskensammler" - Leseprobe bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 02.11.2011
Kurzbesprechungen wie diese - herrlich! Z. B. der Inhaltsabriss: Manischer Maskensammler schwängert die Haushälterin des toten Vaters und verfällt dem Wahnsinn ... Für Rezensent Emmanuel von Stein fasziniert der Roman von Reinhold Neven Du Mont durch leichte und sichere Federführung bei psychologischer Beschreibung zutiefst verstörter Charaktere sowie durch das Kunststück, deutsche Nachkriegsgeschichte in Schlaglichtern gleich mitabzubilden.
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