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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Esterhazy

Deutschlandreise im Strafraum

Cover: Deutschlandreise im Strafraum

Berlin Verlag, Berlin 2006
ISBN-10 3827006449
ISBN-13 9783827006448
Gebunden, 184 Seiten, 12,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Ungarischen von György Buda. Der Autor geht auf Forschungsreise durch unser Land, um die deutsche Fußballseele zu erkunden. Die rauen Ascheplätze der westdeutschen Provinz, das Schicksal des BC Hartha in der Nähe von Dresden oder die schöne Existenz der Heidi Klum - all das entdeckt der Autor mit fremden Augen und verwunderter Sympathie. Das Buch ist aber auch eine Reise zu seinen Anfängen des Spiels, und der hier über Fußball schreibt, davon schwärmt, ist nicht nur ein Fan, sondern in seinem Herzen immer Spieler geblieben.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.06.2006

Die prominente Familie des ungarischen Schriftstellers Peter Esterhazy habe sich nicht nur auf dem Schlachtfeld sowie durch Alter und Adel ausgezeichnet, sondern ebenso auf dem Fußballfeld, informiert uns Rezensent Peter Schneider. Spekulation müsse bleiben, ob der Verlust der gesellschaftlichen Klasse durch den Kommunismus die männlichen Esterhazys auf den Rasen und in die Stadien trieb. In jedem Fall habe man es bei der Lektüre auch immer mit einer Umdeutung des Spieles in der Schweizer Hauptstadt anno 1954 zu tun, die der Autor charmant zugunsten der Ungarn betreibe. Obwohl der Rezensent ein "Fußballmuffel" ist und Menschenmassen fürchtet, haben ihm die Ausführungen über kollektive Begeisterungsstürme eingeleuchtet. Auch die "literarischen Dribblings", zum Beispiel über den Platzwart, den alternden Fußballer oder den berühmten Bruder und Nationalspieler Marton Esterhazy, befindet er für gelungen und unterhaltsam.

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