Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Spanischen von Ralph Amann. Drei Ausländer werden an der Costa Brava tot aufgefunden. Alle drei sind krebsrot, und alle drei haben ein unerklärliches Lachen auf den Lippen. Der Fall scheint für Rafael Corrales von der Guardia Civil klar zu sein: Das müssen die Quallen gewesen sein, deren Gift den Einheimischen offenbar nichts ausmacht, weil wir eine bessere Haut haben. Inspektor Sakamura jedoch, der verehrungswürdige japanische Zenmeister, der von Interpol ausgesandt wurde, um den Fall zu lösen, hat den Verdacht, dass noch viel mehr dahinter stecken könnte und er hat offensichtlich recht.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.09.2010
Burkhard Müller kriegt sich nicht ein vor Lachen. Nein, im Ernst: Eine dämlicheren Plot hat der Rezensent selten vor sich gehabt. Grell überzeichnete Kriminalbeamte von der Costa Brava auf der Suche nach dem bösen Neuro-Konfigurator, der den Opfern vorgaukelt, sie seien glückliche Katalanen! Zwischen "recht lustig" und Herrenwitzgähnen bewegt sich Müllers Bewertung. Vor allem aber merkt er schnell, dass man schon Iberer sein muss, um jeden derben Wortwitz zu verstehen, trotz aller von Müller gelobten Bemühungen des Übersetzers.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2010
Auch wenn Jan Wiele erkennen muss, dass Pablo Tusset mit diesem Krimi, in dem ein japanischer, dem Feng Shui zugetaner Interpol-Inspektor und eine paar weitere schön überzeichnete Gestalten in Katalonien auf Mördersuche gehen, hinter seinen früheren Arbeiten zurückbleibt, fühlt er sich mit diesem Buch gut unterhalten. Neben Humorkaskaden bietet der Autor dem Rezensenten sogar Informatives über Spaniens Regionen und Ethnien, schau an. Ob baskische Separatisten satiregeeignet sind, möchte Wiele lieber nicht entscheiden, ob der Band die Bezeichnung Roman verdient, dagegen schon: Eher nicht.
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