Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012
Verblöden mit Google. Wie das geht, erklärt der Psychologe und Neurowissenschaftler Manfred Spitzer in diesem kontrovers diskutierten Sachbuchbestseller anhand vieler Beispiele. Der Kontroverse will Michael Hanfeld sich gerne anschließen, erscheint ihm Spitzers Feldzug gegen Computer, Internet und Co. doch reichlich überzogen. Die Beziehungen etwa, die der Autor herstellt zwischen Computereinsatz an Schulen, Verdummung, Ego-Shootern und Gewalt möchte Hanfeld so nicht anerkennen. Eindeutige Beweisführungen findet er bei Spitzer eher nicht, allzu wohlfeil kommt ihm die pauschale Verurteilung digitaler Medien daher. Wenn Spitzer gar schrill medienstürmerisch und auch noch selbstmitleidig wird, klappt Hanfeld das Buch entnervt zu.
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Manfred Spitzer
Manfred Spitzer, geboren 1958 in Lengfeld, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Er war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for ... mehr lesen
















