Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Manfred Becker-Huberti

Der heilige Martin

Leben, Legenden und Bräuche

Greven Verlag, Köln 2003
ISBN-10 3774303444
ISBN-13 9783774303447
Gebunden, 176 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Mit 190 Farbabbildungen. Der heilige Martin verbindet heute über die Grenzen von Konfessionen, ja vielerorts auch über die Grenzen von Religionen hinweg. Landauf, landab ziehen am Vorabend seines Festes, des 11. November, Kinder mit Lichtern und Laternen durch die Straßen, begleiten einen römischen Ritter hoch zu Ross, vielleicht auch einen Bettler, singen alte und neue Martinslieder, gehen von Haus zu Haus und "heischen" kleine Geschenke, Süßigkeiten, einen "Weckmann". Was ist das Faszinierende an diesem Abend? Was hält die Erinnerung an einen Heiligen mehr als 1600 Jahre nach seinem Tod lebendig? Was feiert man eigentlich am Martinsfest und warum tut man das ausgerechnet am 11. November? Was wissen wir über den historischen Martinus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Tours war? Antwort auf solche und viele andere Fragen gibt in diesem Buch der Theologe und Publizist Dr. Manfred Becker-Huberti.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2003

KD Wolff lobt, Manfred Becker-Huberti habe das in diesem "schön ausgestatteten" Band ausgebreitete kulturgeschichtliche Wissen rund um die Geschichte der St.- Martins-Bräuche und -Legenden "elegant aufgefächert" - bis hin zu heutigen Rezepten für Punsch und Martinshörnchen. Und wie der Rezensent bekennt, habe er zudem aus diesem Band zum ersten Mal erfahren, dass St. Martin auch in protestantischen Gegenden so populär ist, weil er "gewissermaßen mit Martin Luther amalgamiert wurde", der "natürlich auch noch" am Martinstag Geburtstag hatte. Neben "Dutzenden von Briefmarken" mit dem St. Martins-Motiv, Abbildungen aus der Kunstgeschichte, Liedern mit Noten, Bastelanleitungen für Laternen, einer Zeittafel, Literaturhinweisen und einem kleinen Martins-Lexikon von 'Piepenkerl' bis 'Weckmann', berichtet Wolff schließlich noch, biete der Band dem Leser zum Beispiel auch die Information, dass das "Martinshorn" nichts mit dem heiligen Martin zu tun habe - sondern "nach dem Familiennamen des Herstellers" benannt ist.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren