Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jürgen Baumert (Hrsg.)
Einfallsreichtum
60 Jahre lernen und forschen in der Bundesrepublik Deutschland
Klappentext
Von der Spitzenforschung bis zur Abendschule hängt jeder Erfolg am einzelnen Menschen. Dabei hat Bildung viele Gesichter. Dieses Buch zeigt ein Panoptikum deutscher Bildungsorte und den Reichtum personaler "Bildungsträger". Alle tragen sie Wissen und Kompetenz, Leidenschaft und Neugier in die Welt: der Nobelpreisträger und der Student, der Schriftsteller und der Auszubildende, der Lehrer und der Schüler. Dabei verdichtet sich der Geist an eizelnen Orten auf besondere Weise. Nie zuvor waren die Räume der Bildungswelt in Deutschland so vielfältig wie heute. Sie reichen von der Volkssternwarte bis zum Internetknotenpunkt, vom international kopierten Spielplatz bis zum Biotechnologie-Cluster. Und wer heute noch im Sandkasten buddelt, kann vielleicht morgen schon in den Weltraum fliegen. Ein Bildband mit sieben Essays und einem Geleitwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 29.07.2009
Alexander Kisslers bespricht diesen von Jürgen Baumert herausgegebenen Sammelband über 60 Jahre bundesdeutsche Bildungspolitik mit mäßiger Begeisterung. Das Werk mit dem Tenor, hierzulande sei gut forschen und gut lehren, erscheint ihm insgesamt eher passabel. Dass die einzelnen Autoren Bildung jeweils im Rahmen ihres Fachgebietes verstehen, wundert ihn nicht weiter. Die dominante Perspektive der Beiträge sieht er in einem Begriff von Bildung, der "national und anwendungsorientiert" ist. Durchaus interessant findet er aber die Texte über die Bildungsreformen seit den 1960er Jahren, etwa von Jürgen Busche über die 60er Jahre oder von Christine Eichel über die 70er Jahre. Die Stärke des Buchs sieht er darin, dass es sich letztlich einer "einsträngigen Moral" verweigert und dass, wie in den Beiträgen von Aleida Assmann und Paul Nolte, Ambivalenzen "ungeschlichtet" bleiben.
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