Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jürgen Baumert (Hrsg.)

Einfallsreichtum

60 Jahre lernen und forschen in der Bundesrepublik Deutschland

Cover: Einfallsreichtum

Goetz Verlag, Potsdam 2009
ISBN-10 3980934934
ISBN-13 9783980934930
Kartoniert, 202 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Von der Spitzenforschung bis zur Abendschule hängt jeder Erfolg am einzelnen Menschen. Dabei hat Bildung viele Gesichter. Dieses Buch zeigt ein Panoptikum deutscher Bildungsorte und den Reichtum personaler "Bildungsträger". Alle tragen sie Wissen und Kompetenz, Leidenschaft und Neugier in die Welt: der Nobelpreisträger und der Student, der Schriftsteller und der Auszubildende, der Lehrer und der Schüler. Dabei verdichtet sich der Geist an eizelnen Orten auf besondere Weise. Nie zuvor waren die Räume der Bildungswelt in Deutschland so vielfältig wie heute. Sie reichen von der Volkssternwarte bis zum Internetknotenpunkt, vom international kopierten Spielplatz bis zum Biotechnologie-Cluster. Und wer heute noch im Sandkasten buddelt, kann vielleicht morgen schon in den Weltraum fliegen. Ein Bildband mit sieben Essays und einem Geleitwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 29.07.2009

Alexander Kisslers bespricht diesen von Jürgen Baumert herausgegebenen Sammelband über 60 Jahre bundesdeutsche Bildungspolitik mit mäßiger Begeisterung. Das Werk mit dem Tenor, hierzulande sei gut forschen und gut lehren, erscheint ihm insgesamt eher passabel. Dass die einzelnen Autoren Bildung jeweils im Rahmen ihres Fachgebietes verstehen, wundert ihn nicht weiter. Die dominante Perspektive der Beiträge sieht er in einem Begriff von Bildung, der "national und anwendungsorientiert" ist. Durchaus interessant findet er aber die Texte über die Bildungsreformen seit den 1960er Jahren, etwa von Jürgen Busche über die 60er Jahre oder von Christine Eichel über die 70er Jahre. Die Stärke des Buchs sieht er darin, dass es sich letztlich einer "einsträngigen Moral" verweigert und dass, wie in den Beiträgen von Aleida Assmann und Paul Nolte, Ambivalenzen "ungeschlichtet" bleiben.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren