Bücherschau der Woche
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Johann Gottlieb Fichte
J. G. Fichte - Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Reihe II: Nachgelassene Schriften, Band 12. Nachgelassene Schriften 1810-1812
Klappentext
Herausgegeben von Reinhard Lauth und Hans Jacob. Unter Mitwirkung von Manfred Zahn. Einleitungsvorlesungen an der neu gegründeten Universität Berlin und Vorlesungen über die "Tatsachen des Bewusstseins" aus dem Wintersemester 1810/11 führen vom Standpunkt des gewöhnlichen Bewusstseins auf die Ebene der Wissenschaft. Die hier erstmal gedruckte "Wissenschaftslehre von 1811" geht vom Gedanken des Seins als dem Absoluten aus und destruiert am Beispiel Spinoza/Schelling den Versuch einer ontologischen Philosophie. Ein letztes Mal hält im Sommersemester 1811 Fichte populäre Vorlesungen: "über die Bestimmung des Gelehrten". Den Band beschließt ein Gutachten Fichtes zu einem ihm vom "Turnvater" Jahn vorgelegten Satzungsentwurf für die deutschen Burschenschaften.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.04.2000
"M. G." weist in seiner kurzen Kritik darauf hin, dass der vorliegende Band zwei Stücke von Fichte enthält - "Wissenschaftslehre" (1811) und die spätere Fassung von "Thatsachen des Bewusstseyns" (1810/11) - die hier erstmals in deutsch veröffentlich werden. Dass der erste Text von den Herausgebern als Entwurf für eine `Selbstbesinnung im Wissen` angesehen wird, läßt "M. G." befürchten, dass Fichtes "Beschränkungen" noch weiter verengt werden.
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