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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jennifer Egan

Emerald City

Stories

Cover: Emerald City

Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 3895612219
ISBN-13 9783895612213
Gebunden, 228 Seiten, 18,41 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Sigrid Ruschmeier. Es ist die Sehnsucht, die die Menschen in Jennifer Egans Stories umtreibt. Sehnsucht nach Veränderung, nach Befreiung, nach Reisen, Ausbrechen aus dem Alltag.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2001

Ingeborg Harms zeigt sich sehr einverstanden mit den Stories von Jennifer Egan, die von Aussteigern und Models, enttäuschten Ehefrauen und orientierungslosen Kindern erzählen. Trotz kulminierender Handlungen, so Harms, sind es geduldig genaue Blicke sowohl der Figuren wie der Erzähler, die Egans Prosa hohen Reiz verleihen. Egans Erzählungen, so die Rezensentin, leben vor allem aus Ambivalenzen, die sie ihren Figuren zueignet. In der Geschichte, die Harms für die beste des Buches hält, beschäftigt sich eine Frau, die Urlaub auf Bora Bora macht, mit der irritierenden Faszination, die eine junge Frau am Strand auf sie ausübt. Wie die Gründe für ihre Faszination der Protagonistin allmählich klar werden, wird detailliert geschildert. Sie liegen in der Übereinstimmung der Erscheinung der fremden Frau mit eigenen Jugend-Träumen vom besseren Leben, an die die Protagonistin sich wieder erinnert. Mit ihren Texten, schreibt die Rezensentin, berühre Egan den amerikanischen Traum von der Allmacht der Phantasie, die sich ihre Figuren von der Prosa des Alltags nicht zerstören lassen wolle. Egans Amerika, freut sie sich, sei eine "gläserne Stadt, in der das Abenteuer der Seele jedem eine elementare Rolle gibt und in der jedes Detail stimmt."

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