Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Helmut Ploebst

No wind no word

Neue Choreografie in der Gesellschaft des Spektakels. 9 Portraits

Cover: No wind no word

K. Kieser Verlag, München 2002
ISBN-10 3935456018
ISBN-13 9783935456012
Kartoniert, 285 Seiten, 25,00 EUR

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Klappentext

Meg Stuart, Vera Mantero, Xavier Le Roy, Benoit Lachambre, Raimund Hoghe, Emio Greco/PC, Joao Fiadeiro, Boris Charmatz, Jerome Bel.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.05.2002

Der Wiener Kunsthistoriker und Tanzpublizist Helmut Ploebst hat neun Porträts moderner Performance-Künstler zusammengestellt, die sich zumindest in ihren Theater- und Tanzaufführungen dem populären Spektakel verweigern, erklärt Rezensentin Lilo Weber. Von Festival zu Festival habe Ploebst Meg Stuart, Vera Mantero, Xavier Le Roy, Benoit Lachambre, Raimund Hoghe, Emio Graco, Joao Fiadeiro, Boris Charmatz und Jerome Bel nachgespürt, um sich in Gesprächen und Analysen ihren neuen Sprachversuchen zu nähern - die sich häufig in unterschiedlichen Formen der Verweigerung, zum Beispiel des "schönen Körpers", ausdrücken lassen. Herausgekommen ist eine "Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts", eine Zeitgeiststudie und zwangsläufig eine erste neue Kanonisierung der Künstler, begeistert sich Weber. Sie verspricht dem Leser, die "neue Choreografie in vielen Fotos, schillernd, irisierend, mit Brüchen und Bruchstellen" in Szene gesetzt zu sehen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren